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Krimi-Lesung


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Charly Weller


Benefiz-Konzert - Cembalokonzert


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt: 10,00 €

Christoph Schanze

Von Rom nach El Escorial
Barocke Cembalomusik aus Italien und Spanien

Christoph Schanze, Cembalo

Das Konzertprogramm bietet einen Streifzug durch die barocke Cembalomusik Italiens und Spaniens. Die Reise beginnt in Rom, wo der aus Ferrara stammende Girolamo Frescobaldi (1583–1643) die frühbarocke Claviermusik der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts revolutionierte. Aus ganz Europa pilgerten junge Komponisten zu ihm – auch auf die Cembalo- und Orgelmusik in Deutschland hatte er großen Einfluss. Einer seiner zahlreichen italienischen Schüler ist Bernardo Pasquini (1637–1710), der zu den berühmtesten Cembalisten der Nach-Frescobaldi-Generation gehört und mit einer Variationen-Folge über „La Follia“ im Konzertprogramm vertreten ist.

Der dritte im Bunde der großen italienischen Cembalisten – und heutzutage sicher der bekannteste – ist Domenico Scarlatti (1685–1757). Scarlatti stand ab 1714 als Cembalist in Diensten des portugiesischen Botschafters in Rom; mit ihm übersiedelte er 1719 nach Lissabon, wo er Kapellmeister am Hofe Johanns V. wurde. Dessen musikalisch hochbegabte Tochter Maria Bárbara heiratete 1729 den spanischen Thronfolger Don Fernando, und Scarlatti ging mit ihr in die neue Heimat und verbrachte den Rest seines Lebens am spanischen Hof, wo er sich fast ausschließlich dem Cembalounterricht der Königin und der Komposition seiner Sonaten widmete. Im Schloss von El Escorial traf Scarlatti neben zahlreichen anderen bedeutenden Musikern auch auf Padre Antonio Soler (1729–1783), der – wohl beeinflusst von Scarlatti – ein Oeuvre von über 120 Cembalo-Sonaten hinterließ, das demjenigen Scarlattis an Einfallsreichtum und Raffinesse in nichts nachsteht. Ein Querschnitt durch Scarlattis und Solers Sonaten rundet das Konzertprogramm ab.

Christoph Schanze studierte ab 2001 Germanistik an der Universität Tübingen sowie Musik an der Hochschule für Musik in Trossingen mit den Hauptfächern Klavier bei Gernot Hanschke und Gesang bei Prof. Andreas Reibenspies. Zudem erhielt er Cembalounterricht bei Prof. Marieke Spaans und Dirigierunterricht bei Prof. Manfred Schreier.

Er ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter des Vokalquintetts „ensemble l’art vocal“ und regelmäßiger Gastdirigent des Hechinger Kammerorchesters. Mit beiden Formationen gab er in den vergangenen Jahren viel beachtete Konzerte. Darüber hinaus machte ihn seine ausgeprägte Konzerttätigkeit als Pianist (mit Schwerpunkt Liedbegleitung) und Cembalist einem breiten Publikum in Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bekannt. Zudem betreut er die Kammermusikreihe „Musik in der Villa“ in der Villa Eugenia Hechingen (www.kulturverein-hechingen.de) als künstlerischer Leiter.

Christoph Schanze ist an der Justus-Liebig-Universität Gießen als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für deutsche Literaturgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit tätig.


Konzert mit Musik und Lyrik zum Frühlingsanfang


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Nicole Tamburro

Gesang: Nicole Tamburro
Flöte: Detmar Hönle
Klavier: Herbert Gietzen
Rezitation: Hartmut Miethe

Werke von F. Händel, F. Schubert, R. Schumann, C. Saint-Saëns, F. Raymond, G. Gershwin


Ausstellung und Malerei


Beginn:
Ende:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Helena Kunderova


Lateinamerikanische Musik mit Wein


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Nidia Ortiz (Sängerin)



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