Kunsthistorikerin Gertrud Roth-Bojadhiev: Vortrag: „Kitsch as Kitsch can“.


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Kunsthistorikerin Gertrud Roth-Bojadhiev:  Vortrag: „Kitsch as Kitsch can“.

„In jedem von uns steckt ein Tropfen Kitsch, weil Kitsch der kürzeste Weg zur Versöhnung mit den Lebensumständen ist“. (Burkhard Schmidt).
Der Vortrag beschäftigt sich mit einem durchaus kontrovers diskutierten Phänomen, das als oft genug belächelte „Rückseite“ künstlerischer Äußerungsformen, sei es Architektur, Literatur, Musik, Film oder bildende Kunst auftritt. Mit ca. 4.150.000 Webeinträgen versehen, scheint Kitsch Menschen zu bewegen, zu verwirren oder zu erheitern. Anhand von Bildbeispielen versucht die Referentin dieser Welt des schönen Scheins auf die Schliche zu kommen.

Chorkonzert: Jazz hat`s - Lyrik und Jazz. A capella Chor aus dem Vogelsberg


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 9,00 €

Jazz
„Ich bin...!?“ - A-Cappella-Ensemble „Jazz hat's“ mit neuem Programm 

Am Samstag, dem 19.11.2016 stellt das Lauterbacher A-Cappella-Ensemble „Jazz hat's“ sein neues Programm in Hungen vor.

Unter dem Titel „Ich bin....!?“ gehen die sieben Frauen und sechs Männer unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Sabine Dietrich zwischen ihren Musikstücken in Form von Gedichten und kurzen Texten auf das ein, was wir alle waren, sind und sein möchten. Die Frage nach dem „Wer bin ich?“, nach der eigenen Identität, ist so alt wie die Menschheit selbst und gleichzeitig für das Leben des Einzelnen immer wieder aktuell und stetig neu zu stellen und zu beantworten. Die Jazz hat's verbinden in ihrer ganz eigenen Art und Weise ihr Musik mit literarischen Texten zu diesem Thema.

So werden die Zuhörer eingestimmt und mitgenommen auf eine musikalisch-poetische Reise, die das Publikum und die Sängerinnen und Sänger nicht unberührt lässt. Dadurch kann zwischen allen eine ganz besondere Beziehung entstehen...
Zum Repertoire der „Jazz hat's“ gehören neben ein wenig Jazz vor allem Werke aus der Stilrichtung des Rock/Pop. Mit Liedern wie „Fantasy“ oder „Bohemian Rhapsody“ begeistern sie ihre Fans immer wieder aufs Neue. Darüber hinaus ist „Jazz hat's“ eher ein Chor der leisen Töne, der anspruchsvolle Chorliteratur z. B. von dem schwedischen Ensemble „The Real Group“ oder den englischen „King's Singers“ interpretiert. In den ausgefeilten Arrangements kommt jede einzelne Stimme zum Tragen und verbindet sich zu dem besonderen Gesamtklang. Im Sopran singen Andrea König, Sabine Hausen, Rita Heilos-Stock und Susanne Weidmann, im Alt Claudia Schnell, Sabine Dietrich und Petra Scheuer, im Tenor Gerhard Lang, Günter Schlosser und Markus Nierula, im Bass Heiko Mangel, Jonathan Garbe und Norbert Ludwig. 

Vortrag / Lesung: Alt werden ist das Schönste und Dümmste... / Reimer Gronemeyer


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Vortrag / Lesung: Alt werden ist das Schönste und Dümmste... / Reimer Gronemeyer

Ausstellung mit Werken des Malers Josef Krahforst


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 28. Oktober 2016, um 18 Uhr, Christel Lauterbach und Josef Krahforst

Öffnungszeiten: bis 13. November 2016 jeweils Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr
und nach Vereinbarung (Telefon: Ch. Lauterbach 06402-505 337)

Details folgen.

Benefizkonzert: Klavierabend mit Christoph Schanze


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Schanze Mozart im „Clavierland“
Benefiz-Klavierabend im Schloss Hungen mit Christoph Schanze

 
„Hier ist doch gewis das Clavierland“ – mit dieser Bemerkung kündigt Wolfgang Amadeus Mozart in einem Brief an seinen Vater Leopold im Frühjahr 1781 seine Übersiedlung nach Wien an. Für Mozart ist dieser Schritt nach dem Verlust seiner Salzburger Anstellung und dem Tod seiner Mutter auf der wenig erfolgreichen Paris-Reise 1777/78 ein großes Wagnis, aber auch eine Befreiung. In Wien findet er eine lebendige und enthusiastische Musikszene zwischen den Salons des Adels und dem aufstrebenden Bürgertum vor. Mozart reüssiert hier rasch als Pianist und Komponist. Dabei spielt das Klavier eine zentrale Rolle.
Im Zentrum des Konzertprogramms stehen Mozarts Wiener Jahre, deren positive Grundstimmung sich in fast allen dort entstandenen Werken widerspiegelt. Christoph Schanze spielt zwei der drei Sonaten, mit denen sich Mozart 1781 dem Wiener Publikum vorstellte – darunter die wohl bekannteste Mozart-Sonate, die Sonate A-Dur KV 331 mit dem „Rondo alla Turca“ als Finalsatz. Das Programm umfasst außerdem die d-Moll-Fantasie KV 397 und das Rondo a-Moll KV 511; Erläuterungen zu den gespielten Werken runden den Konzertabend ab.
Der Pianist Christoph Schanze studierte Germanistik an der Universität Tübingen sowie Musik an der Hochschule für Musik in Trossingen mit den Hauptfächern Klavier bei Gernot Hanschke und Gesang bei Prof. Andreas Reibenspies. Zudem erhielt er Cembalounterricht bei Prof. Marieke Spaans und Dirigierunterricht bei Prof. Manfred Schreier. Christoph Schanze ist Gründungsmitglied des Vokalquintetts „ensemble l’art vocal“ und regelmäßiger Gastdirigent des Hechinger Kammerorchesters. Mit beiden Formationen gab er in den vergangenen Jahren viel beachtete Konzerte. Darüber hinaus machte ihn seine ausgeprägte Konzerttätigkeit als Pianist und Cembalist einem breiten Publikum in Süddeutschland, Österreich, der Schweiz, der Slovakei und Italien bekannt. Dr. Christoph Schanze ist an der Justus-Liebig-Universität Gießen als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für deutsche Literaturgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter/Frühe Neuzeit tätig.
 
Konzertbeginn ist um 17 Uhr im „Blauen Saal“ des Schlosses Hungen.
 
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Sie kommt in vollem Umfang dem Freundeskreis Schloss Hungen e.V. zugute.