Tatiana Kozlova und Berta Metz-Kukuk (Violine) Time... and again, Kammerkonzert mit Werken von A. Schnittke, A. Part, G. Kanscheli & A. Piazzolla


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: kostenlos

Tatiana Kozlova Dr. Metz-Kukuk TIME...AND AGAIN

alle Kammermusikstücke des Programms sind Nachdenken, was eigentlich Zeit ist - ob es um einen in Ewigkeit verwandelten Augenblick geht oder ob ein Ozean nur ein Tropfen zu sein scheint - und bieten jene Atmosphäre, einer asketischen und tieftraurigen Musik der kleinsten, einfachsten Gesten, die sich anhebt und wieder in sich zusammen sinkt; melancholisch, traurig oder schreiend dramatisch und doch in jeder Minute schön, um irgendwann sich der schimmernden Hoffnung zu begegnen:

ALFRED SCHNITTKE (1934-1998)
Suite im alten Stil (1972)
Pastorale
Ballett
Menuett
Fuge
Pantomime

ARVO PÄRT(1935)
Für Alina (1976) für Klavier
Spiegel im Spiegel (1978)

ASTOR PIAZZOLLA (1921-1992)
Soledad (1959)

P a u s e

GIJA KANTSCHELI (1935)
Statt eines Tango (1998) Piano Version
Time… and again (1996) für Violine und Klavier
"Was ich euch hier schreibe-Gott weiß,dass ich nicht lüge" (Gal 1,20)

Berta Metz-Kukuk (Violine) stammt aus Österreich. Nach einem Studium der Altphilologie und der Anglistik erhielt sie ihre musikalisch-künstlerische Ausbildung an den Musikhochschulen in Graz (Prof. Walter Klasinc) und Köln (Prof. Max Rostal). Sie war langjähriges Mitglied des Gürzenich-Orchesters Köln, spielte danach 2 Jahre mit Aushilfsvertrag im Gewandhausorchester Leipzig, wohin sie aus privaten Gründen gezogen war. Seit 1997 ist sie Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, wo sie sich neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der Universität und der Musikhochschule Köln (Lehraufträge für Violine und Viola) besonders für die Jugendarbeit einsetzt. So hat sie eine Kammermusikakademie für Kinder ins Leben gerufen, die als Ferienprogramm der Tonhalle angeboten wird und ist Mitbetreuerin des Kinderorchesters der Tonhalle. Ihre eigene Kammermusiktätigkeit umfaßt Besetzungen vom Duo bis zum Quintett, sowie Konzerte mit Musik und Textrezitationen. 

Tatiana Kozlova (Klavier) ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria-Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs "Muse von St. Petersburg" ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen.
Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko.
Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St. Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Gürzenich, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil ( „14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10. Lerbache Musiktage“, “Musicastello“, “Catania musica estate“ ).
Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.

Ausstellung: "Kunst im Pferdestall"


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall

Kunst im Pferdestall Kunst und Schmuck: Jutta Spies
Gemälde und Zeichnungen: Hans Georg Schüssler

Vernissage
9. September, 17Uhr

Täglich bis 23. September 2012
von 17Uhr-20Uhr

ZU DEN KÜNSTLERN

Keramiken und Schmuck von Jutta Spies

Nach der Schule wollte ich Töpferin werden, auf eine Lehrstelle hätte ich jedoch drei Jahre warten müssen. Das war mir und vor allem meinen Eltern zu lang. Ich wurde Schaufenster-gestalterin.
Nach fünf Jahren Berufstätigkeit und Besuch des Abendgymnasiums in Kassel, ging ich für ein Jahr nach Japan. Ich konnte dort in zwei Töpfereien hospitieren.
Wieder in Deutschland studierte ich an der FH Fulda u a keramische Gestaltung bei Robert Sturm und Dieter Crummbiegel.
Während ich als Fachlehrerin für Kunst und Werken in Nidda tätig war, studierte ich an der Uni Gießen: Wiederum Kunst und als zweites Fach Sozialkunde.
Seit meiner Pensionierung ist mein „Hauptfach“ (endlich) das Töpfern. Ich wohne und arbeite im Hungener Schloss. In Workshops bei Beatrijs van Rheeden, Elke Freiberg und Rosemarie Königstein, Petra Wolf, Gordon Gran, Markus Klausmann und Rita de Nigris lernte ich unterschiedliche Brennverfahren, experimentelle keramische Formgebung und die ver-schiedensten Arten der Gestaltung von Oberflächen kennen.
Oft ist der Ausgangspunkt meiner Arbeiten das Gefäß. Ich baue auf und konstruiere geo-metrische Formen, weiche diese auch auf und nehme ihnen das Scharfkantige, Strenge. Seit einiger Zeit fertige ich auch Schmuck aus Keramik- oder Porzellanelementen.

Hans Georg Schüssler

Jahrgang 1944 - Lehre als Dekorateur - Fernstudium als Werbegrafiker bei der Famous Artist School, München - Arbeitete als Grafiker in verschiedenen Firmen: Geise und Zimmermann in Giessen, Edeka Mittelhessen, Volksbank Hungen e.G. - 1980 bis 1987 eigene Werbeagentur in Lich-Langsdorf - Absolvierte verschiedene Kurse im küntlerischen Bereich (Keramik und Radierung).

1987 Auswanderung nach Portugal, Lousã. Während dieser Zeit lebte er von der Malerei und realisierte zahlreiche Ausstellungen in vielen Städten Portugals sowie in einigen europäischen Ländern. Er war Mitglied der «Sociedade Nacional de Belas Artes» in Lissabon, des «Movimento Artistico de Coimbra» und gründete gemeinsam mit Künstlerfreunden die Gruppe „Alento“. Viele seiner Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa. Juli 2009 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich bei München nieder, behielt jedoch weiterhin sein Atelier in Portugal.

Einzelausstellungen:

Coimbra: (Galerie “Cris-shop”; Goethe Institut; Galeria Almedina; LAHUC; Galeria Artes & Restauros, Galeria Minerva) - Figueira da Foz: (Galeria do Casino; Espaço 55) - Leiria: (Galeria Século XVII) - Curia: (Thermen) - Porto: (Aqua Azul) - Espinho: (Casino) - Viseu: (Galeria Requinte) - Vale de Silva: (Atelié Alambique) - Ponte Velha: (Galeria de Garagem) – Candal: (Loja de Xisto) - in Rathäusern und Museen portugiesischer Städte: - Lousã, - Vila Nova de Poiares, - Miranda do Corvo, - Penacova, - Condeixa-a-Nova, - Pombal, - Soure, - Arganil, - Montemor-o-Velho,

Deutschland: - Portugiesisches Generalkonsulat Stuttgart, - Pferdestall Schloss Hungen, - Reiskirchen Rathaus, - Lifestyl München, - Residenz Hotel Bad Frankenhausen, - Rathaus Sondershausen, - Orangerie Schloss Bendeleben, - Berlin, Atelier Terra, - Waltershausen, KOWA, - Schloss Birkeneck, Hallbergmoos, - BMW Oldtimertreffen, Hauslerhof, Hallbergmoos

Gemeinschaftsausstellungen in:
Portugal: - Coimbra; - Lissabon; - Lagos; - Porto; - Lousã; - Tomar; - Aveiro; - Espinho; - Pombal; - Figueira da Foz; - Miranda do Corvo; - Pampilhosa da Serra, - Ericeiras; - Góis; - Vale de Silva; - Montemor-o-Velho; - Arganil; - Vila Nova de Poiares; – Viseu; - Leiria.

Deutschland: - Hungen; - Lich; - Giessen; - Erfurt; - Sondershausen; - Kitzingen; - Artern; - Starnberg Thoma Galerie; - München atelier galerie patrizia zewe. - Frankreich: - Paris-Longumeau, - Wimereux “Avant des Bains”. - Polen: - Mielec - Spanien: - Madrid “Feria de Mueble”

Die 8 Ohren "Vom Reisen"


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 9,00 €

8 Ohren Die 8 Ohren: "Vom Reisen" Schloss Hungen Blauer Saal
www.kultursommer-mittelhessen.de  Vom Reisen II – die Reise geht weiter .....

Ein Koffer  voller Geschichten – mit Musik aus allen Ecken des Globus

Auch in diesem Jahr geht es zu Fuß, mit dem Rad, dem Flugzeug... bis ans Ende der Welt oder ins Nachbardorf – denn jede Reise beginnt mit dem Schritt vor die Haustür, und dann kann man was erleben! Schriftsteller aus aller Welt schreiben schwärmerisch, kritisch, amüsiert und verwundert über ihre Reiseerlebnisse. Ihre Ansichten, Einsichten und Aussichten öffnen den Blick in fremden Ländern und das Herz für neue Erfahrungen. Auch Frauen waren und sind viel unterwegs, und ihr Blickwinkel auf die Welt ist gelegentlich ein etwas anderer.

Die Musikerinnen der ACHT OHREN und URSULA ILLERT, Textauswahl und Lesung, sind mittlerweile ein bewährtes Team, das sein Publikum begeistert. Im Jubiläumsjahr des 20. Mittelhessischen Kultursommers spielen sie ihre mitreißende Mischung aus Jazz, Folklore und Weltmusik zusammen mit Geschichten und Gedichten z.B. von Elias Canetti, Bruce Chatwin, Daisy Bates, Heinz Ehrhardt, Siegfried Lenz, Christian Morgenstern, Pablo Neruda, Ringelnatz, Mark Twain und Loriot…

Die ACHT OHREN sind:
• Uli Schimpf, Saxofon und Klarinette
• Christiane Burkard, Akkordeon
• Anka Hirsch, Cello und E- Cello
• Sandra Elischer, Perkussion
als Gast : Ursula Illert, Lesung und Textzusammenstellung

Theaterstück "Absurda Comica" von Andreas Gryphius


Beginn:
Ort: Schloss Hungen (Innenhof)
Preis: kostenlos

Peter Quenz Im Rahmen eines Germanistik-Seminars unter Leitung von Christoph Schanze lässt die Truppe das absurde Lustspiel aus dem 17. Jahrhundert wieder neu aufleben und in urkomischer Blüte erstrahlen. 
Zu sehen ist ein schon bei den Proben überzeugender Herr Peter Squenz, der der Hofgesellschaft sein Schauspiel über Piramus und Thisbe, eine Tragödie aus Ovids Metamorphosen, vorspielen möchte. Als Schauspieler heuert Squenz die etwas eigenen Handwerker Pickelhäring, Bullabutän Überundüber, Klipperling, Lollinger und Klotz-George an. Schon Shakespeare ließ Squenz und die Handwerker im "Sommernachtstraum" die Tragödie "Piramus und Thisbe" einüben. Angelehnt an Shakespears Schauspiel lässt auch Gryphius seine Handwerker amateurhaft und schließlich wild fluchend vor der Hofgesellschaft auftreten – ein wesentliches Element der bizarren Komik, die das Stück prägt. Doch auch das blasierte und überhebliche Verhalten der Hofgesellschaft wird in diesem Stück bloßgestellt.

Bei den Theateraufführungen ist der Eintritt jeweils frei. Um eine Spende wird am Schluss der Aufführungen gebeten.

Der eingebildete Kranke von Molière


Beginn:
Ort: Innenhof Schloss Hungen
Preis: kostenlos

2. Termin

Beschreibung siehe oben