Weihnachtsmarkt im Schloss


Beginn:
Ort: Aussenhof Schloss Hungen

Weihnachtszauber 2012 Der alljährliche Weihnachtsmarkt im Schloss Hungen.
Verschiedene Weihnachtsstände, Marktbuden und künstlerisches Rahmenprogramm.

Winterreise, Liederzyklus von Schubert


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Winterreise Liederzyklus mit Michael Pflumm, Tenor, und Christoph Schanze, Klavier

mit Michael Pflumm, Tenor, und Christoph Schanze, Klavier

Franz Schuberts „Winterreise“ ist wohl der bekannteste Zyklus von Kunstliedern aus der Romantik und ein Höhepunkt der Gattung Kunstlied. Schubert gelingt in der „Winterreise“ eine ergreifende Darstellung des existentiellen menschlichen Schmerzes. Die Hörer werden im Verlauf des Zyklus immer mehr zu Begleitern des einsamen Wanderers, der vor der Liebe und dem Leben flieht und ohne Ziel und Hoffnung in die kalte Winternacht hinauszieht. Die einzigen Lebewesen, die ihm begegnen, sind knurrende Hunde, eine einsame Krähe und am Ende ein Leierkastenmann, der frierend seine Leier dreht und doch von niemandem gehört wird – ein Sinnbild für den Tod? - Der Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller entstand im Herbst 1827, ein Jahr vor Schuberts Tod.

Michael Pflumm, Düsseldorf, studierte zunächst Schulmusik, Jazz und Popularmusik. Gleichzeitig absolvierte er eine private Gesangsausbildung bei Bernhard Gärtner. Das anschließende Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Musikhochschule Freiburg i.Br. schloss er mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2007/08 war Michael Pflumm im Opernstudio des Theaters Basel engagiert. Seit der Saison 2008/09 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Gastspiele führten ihn an das Stadttheater Freiburg, das Theater Basel und an die Komische Oper Berlin. Zur Saison 2011/12 wechselte er ans Theater Bielefeld. Neben klassischen Werken stellen besonders auch Werke der zeitgenössischen Musik einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Als Gast wirkt er so regelmäßig bei den Neuen Vokalsolisten Stuttgart mit. Zahlreiche Konzerte führten ihn auch ins europäische Ausland.

Christoph Schanze, geb. 1982 in Tübingen, studierte nach dem Abitur Germanistik an der Universität Tübingen und Musik an der Hochschule für Musik in Trossingen mit den Hauptfächern Klavier und Gesang. Zudem erhielt er Cembalo-Unterricht bei Prof. Marieke Spaans und Dirigier-Unterricht bei Prof. Manfred Schreier, unter dessen Leitung er mit dem Ensemble „Polyphonie T vocal“ in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte, darunter einige Uraufführungen, mitgestaltete. Christoph Schanze ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter des Vokalquartetts „ensemble l’art vocal“ und Gastdirigent des Hechinger Kammerorchesters. Mit beiden Formationen gab er in den letzten Jahren viel beachtete Konzerte. Seine ausgeprägte Konzerttätigkeit machte ihn außerdem als Pianist, Cembalist und Liedbegleiter einem breiten Publikum in Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bekannt.
Seit 2007 promoviert er an der Justus-Liebig-Universität als Stipendiat in Germanistischer Mediävistik und unterreichtet an den Universitäten Tübingen und Gießen; seit 2010 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gießen tätig.

„Heiliges Essen“ - Vortrag von Lea Fleischmann, AG Spurensuche


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: 8,00 €
Preis ermäßigt>: 5,00 €

Lea Fleischmann spricht über die jüdischen Speisegesetze.

Unter dem Titel „Heiliges Essen – Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“ hat die deutsch-jüdische Autorin Lea Fleischmann ein Buch über die jüdischen Speisegesetze veröffentlicht. Zu diesem Thema spricht sie auf Einladung der Hungener „Arbeitsgruppe Spurensuche“ und des Freundeskreises Schloss Hungen e.V.

In ihrem Buch „ Heiliges Essen“ aus der Reihe „ Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“ zeigt Lea Fleischmann auf anschauliche Weise, wie man mit koscherem Essen im Einklang mit der Schöpfung leben kann. Koscheres Essen beachtet u.a. die Regeln einer Trennkost und geht mit einer Lebenshaltung einher, die der Unersättlichkeit Grenzen setzt. „Heiliges Essen“, so Lea Fleischman, „ist ein Buch für alle Menschen, die über die Nahrung und Gottes Gebote bezüglich des Essens nachdenken wollen. Die Speisegesetze spielen im Judentum eine bedeutende Rolle, weil nach jüdischer Lehre unser Körper ein Heiligtum ist. Nicht alles, was essbar ist, dürfen wir uns einverleiben.“

Die Autorin Lea Fleischmann, Tochter polnischer Juden, die den Holocaust überlebten, wurde 1947 in Ulm geboren und studierte in Frankfurt/Main Pädagogik und Psychologie. Anschließend war sie zunächst als Lehrerin tätig, bevor sie 1979 nach Jerusalem auswanderte. Mehr zu Lea Fleischmann im Internet unter: www.leafleischmann.com

Tatiana Kozlova und Berta Metz-Kukuk (Violine) Time... and again, Kammerkonzert mit Werken von A. Schnittke, A. Part, G. Kanscheli & A. Piazzolla


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: kostenlos

Tatiana Kozlova Dr. Metz-Kukuk TIME...AND AGAIN

alle Kammermusikstücke des Programms sind Nachdenken, was eigentlich Zeit ist - ob es um einen in Ewigkeit verwandelten Augenblick geht oder ob ein Ozean nur ein Tropfen zu sein scheint - und bieten jene Atmosphäre, einer asketischen und tieftraurigen Musik der kleinsten, einfachsten Gesten, die sich anhebt und wieder in sich zusammen sinkt; melancholisch, traurig oder schreiend dramatisch und doch in jeder Minute schön, um irgendwann sich der schimmernden Hoffnung zu begegnen:

ALFRED SCHNITTKE (1934-1998)
Suite im alten Stil (1972)
Pastorale
Ballett
Menuett
Fuge
Pantomime

ARVO PÄRT(1935)
Für Alina (1976) für Klavier
Spiegel im Spiegel (1978)

ASTOR PIAZZOLLA (1921-1992)
Soledad (1959)

P a u s e

GIJA KANTSCHELI (1935)
Statt eines Tango (1998) Piano Version
Time… and again (1996) für Violine und Klavier
"Was ich euch hier schreibe-Gott weiß,dass ich nicht lüge" (Gal 1,20)

Berta Metz-Kukuk (Violine) stammt aus Österreich. Nach einem Studium der Altphilologie und der Anglistik erhielt sie ihre musikalisch-künstlerische Ausbildung an den Musikhochschulen in Graz (Prof. Walter Klasinc) und Köln (Prof. Max Rostal). Sie war langjähriges Mitglied des Gürzenich-Orchesters Köln, spielte danach 2 Jahre mit Aushilfsvertrag im Gewandhausorchester Leipzig, wohin sie aus privaten Gründen gezogen war. Seit 1997 ist sie Mitglied der Düsseldorfer Symphoniker, wo sie sich neben ihrer Unterrichtstätigkeit an der Universität und der Musikhochschule Köln (Lehraufträge für Violine und Viola) besonders für die Jugendarbeit einsetzt. So hat sie eine Kammermusikakademie für Kinder ins Leben gerufen, die als Ferienprogramm der Tonhalle angeboten wird und ist Mitbetreuerin des Kinderorchesters der Tonhalle. Ihre eigene Kammermusiktätigkeit umfaßt Besetzungen vom Duo bis zum Quintett, sowie Konzerte mit Musik und Textrezitationen. 

Tatiana Kozlova (Klavier) ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria-Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs "Muse von St. Petersburg" ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen.
Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko.
Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St. Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Gürzenich, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil ( „14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10. Lerbache Musiktage“, “Musicastello“, “Catania musica estate“ ).
Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.

Ausstellung: "Kunst im Pferdestall"


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall

Kunst im Pferdestall Kunst und Schmuck: Jutta Spies
Gemälde und Zeichnungen: Hans Georg Schüssler

Vernissage
9. September, 17Uhr

Täglich bis 23. September 2012
von 17Uhr-20Uhr

ZU DEN KÜNSTLERN

Keramiken und Schmuck von Jutta Spies

Nach der Schule wollte ich Töpferin werden, auf eine Lehrstelle hätte ich jedoch drei Jahre warten müssen. Das war mir und vor allem meinen Eltern zu lang. Ich wurde Schaufenster-gestalterin.
Nach fünf Jahren Berufstätigkeit und Besuch des Abendgymnasiums in Kassel, ging ich für ein Jahr nach Japan. Ich konnte dort in zwei Töpfereien hospitieren.
Wieder in Deutschland studierte ich an der FH Fulda u a keramische Gestaltung bei Robert Sturm und Dieter Crummbiegel.
Während ich als Fachlehrerin für Kunst und Werken in Nidda tätig war, studierte ich an der Uni Gießen: Wiederum Kunst und als zweites Fach Sozialkunde.
Seit meiner Pensionierung ist mein „Hauptfach“ (endlich) das Töpfern. Ich wohne und arbeite im Hungener Schloss. In Workshops bei Beatrijs van Rheeden, Elke Freiberg und Rosemarie Königstein, Petra Wolf, Gordon Gran, Markus Klausmann und Rita de Nigris lernte ich unterschiedliche Brennverfahren, experimentelle keramische Formgebung und die ver-schiedensten Arten der Gestaltung von Oberflächen kennen.
Oft ist der Ausgangspunkt meiner Arbeiten das Gefäß. Ich baue auf und konstruiere geo-metrische Formen, weiche diese auch auf und nehme ihnen das Scharfkantige, Strenge. Seit einiger Zeit fertige ich auch Schmuck aus Keramik- oder Porzellanelementen.

Hans Georg Schüssler

Jahrgang 1944 - Lehre als Dekorateur - Fernstudium als Werbegrafiker bei der Famous Artist School, München - Arbeitete als Grafiker in verschiedenen Firmen: Geise und Zimmermann in Giessen, Edeka Mittelhessen, Volksbank Hungen e.G. - 1980 bis 1987 eigene Werbeagentur in Lich-Langsdorf - Absolvierte verschiedene Kurse im küntlerischen Bereich (Keramik und Radierung).

1987 Auswanderung nach Portugal, Lousã. Während dieser Zeit lebte er von der Malerei und realisierte zahlreiche Ausstellungen in vielen Städten Portugals sowie in einigen europäischen Ländern. Er war Mitglied der «Sociedade Nacional de Belas Artes» in Lissabon, des «Movimento Artistico de Coimbra» und gründete gemeinsam mit Künstlerfreunden die Gruppe „Alento“. Viele seiner Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa. Juli 2009 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich bei München nieder, behielt jedoch weiterhin sein Atelier in Portugal.

Einzelausstellungen:

Coimbra: (Galerie “Cris-shop”; Goethe Institut; Galeria Almedina; LAHUC; Galeria Artes & Restauros, Galeria Minerva) - Figueira da Foz: (Galeria do Casino; Espaço 55) - Leiria: (Galeria Século XVII) - Curia: (Thermen) - Porto: (Aqua Azul) - Espinho: (Casino) - Viseu: (Galeria Requinte) - Vale de Silva: (Atelié Alambique) - Ponte Velha: (Galeria de Garagem) – Candal: (Loja de Xisto) - in Rathäusern und Museen portugiesischer Städte: - Lousã, - Vila Nova de Poiares, - Miranda do Corvo, - Penacova, - Condeixa-a-Nova, - Pombal, - Soure, - Arganil, - Montemor-o-Velho,

Deutschland: - Portugiesisches Generalkonsulat Stuttgart, - Pferdestall Schloss Hungen, - Reiskirchen Rathaus, - Lifestyl München, - Residenz Hotel Bad Frankenhausen, - Rathaus Sondershausen, - Orangerie Schloss Bendeleben, - Berlin, Atelier Terra, - Waltershausen, KOWA, - Schloss Birkeneck, Hallbergmoos, - BMW Oldtimertreffen, Hauslerhof, Hallbergmoos

Gemeinschaftsausstellungen in:
Portugal: - Coimbra; - Lissabon; - Lagos; - Porto; - Lousã; - Tomar; - Aveiro; - Espinho; - Pombal; - Figueira da Foz; - Miranda do Corvo; - Pampilhosa da Serra, - Ericeiras; - Góis; - Vale de Silva; - Montemor-o-Velho; - Arganil; - Vila Nova de Poiares; – Viseu; - Leiria.

Deutschland: - Hungen; - Lich; - Giessen; - Erfurt; - Sondershausen; - Kitzingen; - Artern; - Starnberg Thoma Galerie; - München atelier galerie patrizia zewe. - Frankreich: - Paris-Longumeau, - Wimereux “Avant des Bains”. - Polen: - Mielec - Spanien: - Madrid “Feria de Mueble”