Werbegrafiken aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Werbung Bier Fehling Atelier Heinz Fehling - Leben • Kunst • Reklame Werbegrafiken aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders Heinz Fehling (1912 – 1989) gehört zu den prägendsten Werbegrafikern vor und nach den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland. Die von ihm erschaffenen Werbemotive kennt irgendwie jeder: Das schlittschuhlaufende Veedol-Mädchen, den Arbeiter mit dem Glas Bier in der Hand, das fröhliche Sinalco-Kind und viele andere mehr rufen heute noch beim Betrachter ganz eigene Erinnerungen und Sehnsüchte hervor. Nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Bremen avanciert Heinz Fehling schon in den Dreißiger Jahren zu einem angesehenen Werbegrafiker. eröffnet dort 1931 sein Atelier „uniwerbung“. Er entwirft Werbung für fast alle führende Bremer Unternehmen, so z.B. für Borgward-Automobile, für den Norddeutschen Llyod und das Varieté „Astoria“. In der Nachkriegszeit erlebt Heinz Fehling den Höhepunkt seiner Karriere, wirbt für zahlreiche große Firmen, wie z.B. für den Deutschen Brauer-Bund, Sinalco, Ergee, Montblanc, Aral, Hudora und andere mehr. Doch bereits 1953 erkrankt er an Multipler Sklerose, so dass sein Schaffen abrupt beeinträchtigt wird. Ab 1954 unterzieht er sich ärztlichen Behandlungen, kann ab Anfang der Sechziger Jahre keine Aufträge mehr ausführen. Heinz Fehling hatte den Sinn für die Leichtigkeit, die aus der Schwere hinaus den Blick auf das Wesentliche lenkte. Er zauberte Ideen in den Alltag, die heute noch mit Nostalgie-Charme begeistern. Wer aber genau war Heinz Fehling, welche Biografie steckt hinter diesen Werbezaubereien? Über zwei Jahre lang beschäftigte sich die Großnichte Heinz Fehlings, Dörthe Herrler, sehr intensiv mit seinem ganz privaten Nachlass - entstanden sind daraus, in Zusammenarbeit mit der OVAG, sowohl eine umfangreiche Ausstellung als auch ein reich bebildertes Buch über Heinz Fehlings Leben und Werk. Nachdem die Ausstellung zuletzt in Bremen auf großes Interesse stieß, zeigt Dörthe Herrler nun im Schloss Hungen einen exklusiven Ausschnitt der Ausstellung sowie bislang noch nicht in der Öffentlichkeit gezeigte Werke ihres Großonkels. So ermöglicht sie hier einen ganz besonderen, einmaligen und sehr privaten Einblick in das Schaffen und Leben von Heinz Fehling. Zur Ausstellungseröffnung am 01.03.2013 um 19 Uhr wird Dörthe Herrler in einem Vortrag Fehlings Leben und seinen Weg zu der ihm eigenen Werbezauberei anschaulich darstellen. Die Ausstellung wird bis zum 17.03.2013, jeweils samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Pferdestall im Schloss Hungen gezeigt und kann auch in Absprache mit dem Freundskreis Schloss Hungen e.v. außerhalb der Öffnungszeiten besucht werden.

FROHE WEIHNACHTEN


Beginn:
Ende:
Ort: Schloss Hungen

Weihnachten WIR WÜNSCHEN IHNEN ALLEN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EINEN GESUNDEN START INS NEUE JAHR.

Herzlichst

Vorstand Freundeskreis Schloss Hungen e.V.

Weihnachtsmarkt im Schloss


Beginn:
Ort: Aussenhof Schloss Hungen

Weihnachtszauber 2012 Der alljährliche Weihnachtsmarkt im Schloss Hungen.
Verschiedene Weihnachtsstände, Marktbuden und künstlerisches Rahmenprogramm.

Winterreise, Liederzyklus von Schubert


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Winterreise Liederzyklus mit Michael Pflumm, Tenor, und Christoph Schanze, Klavier

mit Michael Pflumm, Tenor, und Christoph Schanze, Klavier

Franz Schuberts „Winterreise“ ist wohl der bekannteste Zyklus von Kunstliedern aus der Romantik und ein Höhepunkt der Gattung Kunstlied. Schubert gelingt in der „Winterreise“ eine ergreifende Darstellung des existentiellen menschlichen Schmerzes. Die Hörer werden im Verlauf des Zyklus immer mehr zu Begleitern des einsamen Wanderers, der vor der Liebe und dem Leben flieht und ohne Ziel und Hoffnung in die kalte Winternacht hinauszieht. Die einzigen Lebewesen, die ihm begegnen, sind knurrende Hunde, eine einsame Krähe und am Ende ein Leierkastenmann, der frierend seine Leier dreht und doch von niemandem gehört wird – ein Sinnbild für den Tod? - Der Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller entstand im Herbst 1827, ein Jahr vor Schuberts Tod.

Michael Pflumm, Düsseldorf, studierte zunächst Schulmusik, Jazz und Popularmusik. Gleichzeitig absolvierte er eine private Gesangsausbildung bei Bernhard Gärtner. Das anschließende Gesangsstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Musikhochschule Freiburg i.Br. schloss er mit Auszeichnung ab. In der Spielzeit 2007/08 war Michael Pflumm im Opernstudio des Theaters Basel engagiert. Seit der Saison 2008/09 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Gastspiele führten ihn an das Stadttheater Freiburg, das Theater Basel und an die Komische Oper Berlin. Zur Saison 2011/12 wechselte er ans Theater Bielefeld. Neben klassischen Werken stellen besonders auch Werke der zeitgenössischen Musik einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Als Gast wirkt er so regelmäßig bei den Neuen Vokalsolisten Stuttgart mit. Zahlreiche Konzerte führten ihn auch ins europäische Ausland.

Christoph Schanze, geb. 1982 in Tübingen, studierte nach dem Abitur Germanistik an der Universität Tübingen und Musik an der Hochschule für Musik in Trossingen mit den Hauptfächern Klavier und Gesang. Zudem erhielt er Cembalo-Unterricht bei Prof. Marieke Spaans und Dirigier-Unterricht bei Prof. Manfred Schreier, unter dessen Leitung er mit dem Ensemble „Polyphonie T vocal“ in den letzten Jahren zahlreiche Konzerte, darunter einige Uraufführungen, mitgestaltete. Christoph Schanze ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter des Vokalquartetts „ensemble l’art vocal“ und Gastdirigent des Hechinger Kammerorchesters. Mit beiden Formationen gab er in den letzten Jahren viel beachtete Konzerte. Seine ausgeprägte Konzerttätigkeit machte ihn außerdem als Pianist, Cembalist und Liedbegleiter einem breiten Publikum in Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bekannt.
Seit 2007 promoviert er an der Justus-Liebig-Universität als Stipendiat in Germanistischer Mediävistik und unterreichtet an den Universitäten Tübingen und Gießen; seit 2010 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gießen tätig.

„Heiliges Essen“ - Vortrag von Lea Fleischmann, AG Spurensuche


Beginn:
Ort: Blauer Saal
Preis: 8,00 €
Preis ermäßigt>: 5,00 €

Lea Fleischmann spricht über die jüdischen Speisegesetze.

Unter dem Titel „Heiliges Essen – Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“ hat die deutsch-jüdische Autorin Lea Fleischmann ein Buch über die jüdischen Speisegesetze veröffentlicht. Zu diesem Thema spricht sie auf Einladung der Hungener „Arbeitsgruppe Spurensuche“ und des Freundeskreises Schloss Hungen e.V.

In ihrem Buch „ Heiliges Essen“ aus der Reihe „ Das Judentum für Nichtjuden verständlich gemacht“ zeigt Lea Fleischmann auf anschauliche Weise, wie man mit koscherem Essen im Einklang mit der Schöpfung leben kann. Koscheres Essen beachtet u.a. die Regeln einer Trennkost und geht mit einer Lebenshaltung einher, die der Unersättlichkeit Grenzen setzt. „Heiliges Essen“, so Lea Fleischman, „ist ein Buch für alle Menschen, die über die Nahrung und Gottes Gebote bezüglich des Essens nachdenken wollen. Die Speisegesetze spielen im Judentum eine bedeutende Rolle, weil nach jüdischer Lehre unser Körper ein Heiligtum ist. Nicht alles, was essbar ist, dürfen wir uns einverleiben.“

Die Autorin Lea Fleischmann, Tochter polnischer Juden, die den Holocaust überlebten, wurde 1947 in Ulm geboren und studierte in Frankfurt/Main Pädagogik und Psychologie. Anschließend war sie zunächst als Lehrerin tätig, bevor sie 1979 nach Jerusalem auswanderte. Mehr zu Lea Fleischmann im Internet unter: www.leafleischmann.com