Kinderschlossfest


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

Zirkus Zirkus Unser diesjähriges Kinderschlossfest möchte nun endlich auch Clowns und Jongleure ins Schloss einziehen lassen. Unter dem Motto Zirkus finden wieder allerlei Aktivitäten statt. Die Künstlerin Gwendoline Wolkenstein tritt auf und will alle Kinder zu kleinen Artisten verwandeln. Ab 17:00 Uhr wird sie mit den Kindern zusammen ein kleines Theaterstück aufführen. Natürlich darf die Verkleidung nicht fehlen, und Schminke lässt jedes Kind als neues Wesen erscheinen. Die „Kampfsportler“ können mit selbst gebastelten „Schwertern“ ihre Geschicklichkeit zeigen. Seil Akrobatik, aber auch beschauliches Filzen von Jonglierkugeln oder das eigene Malen von wunderschönen Zirkusmotiven wird die Kinder sicherlich begeistern. Pferde sind auch wieder dabei, auf denen unsere Kleinen ihre Reitkünste erproben können. Zum Schluss muss noch unser zu schauriger Berühmtheit gelangter Geisterkeller erwähnt werden, der es jedem unerschrockenen Kind ermöglicht, sich mal so richtig zu gruseln.
Bei Popcorn, Würstchen, kalten Getränken und Kaffee und Kuchen wird sicherlich keine Langeweile auftreten. So können alle Kinder, Eltern und Großeltern das Fest von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr in vollen Zügen genießen. 
Der Eintritt ist frei, Würstchen, Getränke, Kaffee und Kuchen sind kostenpflichtig.  

Schloss Akkord


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

„SchlossAkkord“ - Chöre vom Feinsten

Am Samstag, 29. Juni 2013, findet wieder „SchlossAkkord“, das renommierte Chorkonzert im Hungener Schloss, statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Wer Musik im Allgemeinen, Chormusik im Besonderen liebt und darüber hinaus sich noch von feinen Details der verschiedenen Stilrichtungen begeistern lässt, der sollte sich das Konzert nicht entgehen lassen: die transparent filigrane Vielschichtigkeit eines Renaissancegesangs, die überschäumende Energie einer brasilianischen Psalmvertonung, den duftig zarten Klang eines romantischen Liebesliedes oder die schmachtende Tongebung eines Beatles-Klassikers … Wer überdies beim ironisch-heiteren Gesang à la „Comedian Harmonists“ gern ins Schmunzeln gerät oder bei rockig-jazzigem Tanz und Gesang die Beine nicht stillhalten kann, dem wird ein unvergessliches Klangerlebnis präsentiert.

Seit fünf Jahren schon lädt „TonArt hungen“ und der Freundeskreis Schloss Hungen zu „SchlossAkkord“ ein, einem Chorkonzert mit Gästen, diesmal dem Chor TAKT ACappella aus Gießen und dem vierköpfigen Ensemble „Männerquartett Naturtrüb“. Die Chöre singen im Blauen Saal, Pferdestall und Innenhof des Hungener Schlosses, dazu in der nahen Chorkapelle der evangelischen Stadtkirche. Während der Pause können die Besucher im idyllischen Innenhof sich mit Fingerfood stärken oder auch nach dem Konzert den Abend mit Getränken und Steak oder Würstchen vom Grill beschließen.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung ins evangelische Gemeindehaus verlegt. Der Eintritt ist frei; Spenden werden jedoch gern entgegengenommen.

Ausstellung "SilvArt"


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Silva Die magische Welt des Guillermo Silva Sanz de Santamaria
Ausstellung mit Farb-Lithografien und Radierungen von Guillermo Silva (1921-2007)

Einblicke in „die magische Welt des Guillermo Silva Sanz de Santamaria“ bietet die nächste Ausstellung in Schloss Hungen, die vom 14. bis 23. Juni 2013 im „Pferdestall“ zu sehen ist: Da feiern fantastische Vögel und Tiere ein kunterbuntes fröhliches „Festival im Wald“, eine „One man show“ ist zu bewundern, da bezaubern die farbenfrohe „Blumenverkäuferin“ oder der „Vogelverkäufer“ mit seinem Fahrrad voller Käfige. 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 14. Juni 2013 um 19 Uhr statt. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag 16 bis 18 Uhr.

Der Maler, Bildhauer, Graveur, Dichter und Yoga-Lehrer Guillermo Silva Sanz de Santamaria, geb. 1921 in Bogotá, Kolumbien, gest. 2007 in Norwegen, lehrte an der Kunsthochschule und an der Iberoamerikanischen Universität von Mexiko und in Kanada. Vor fast 50 Jahren entwickelte er ein neues Tiefdruckverfahren und eine spezielle Mischtechnik, die ihn besonders in den USA, Mexiko und Kanada und später auch in Europa bekannt machten. Aufgrund einer Krankheit reiste er nach Indien und befasste sich dort, wo er zehn Jahre lang mit seiner Familie lebte, intensiv mit Yoga und setzte sich sowohl mit der Natur als auch mit esoterischen Themen auseinander. Schließlich kam er nach Europa, wo er viele Jahre zunächst im Süden Spaniens, später besonders im Sommer auch in Norwegen lebte.

Nach 65 Jahren künstlerischer Arbeit und insgesamt fast 100 Ausstellungen in 25 Ländern starb Guillermo Silva am 29. Juni 2007 in Norwegen. Seine Bilder und Werke sind in zahlreichen Museen und Sammlungen in Lateinamerika, den USA und Kanada, in Irland, Israel und bei „Silvart“ in Málaga zu sehen. Jetzt bringt sein Sohn, der mit seiner Familie in Málaga, Andalusien, lebt, eine Auswahl von Werken mit den Märchengestalten von Guillermo Silva Sanz de Santamaria ins Schloss Hungen.

Lyrische Stunde: Fritz Kremser: „Paul Celan“


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 5,00 €
Preis ermäßigt: 3,00 €

Fritz Kremser wird sich mit einem der wichtigsten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts befassen: Paul Celan.

Paul Celans Verse sind Warnrufe aus „der nachzustotternden Welt, bei der ich zu Gast gewesen sein werde.“ Wer seinen Namen nennt, erinnert damit vor allem an die berühmte „Todesfuge“. Kein anderes Gedicht in der deutschen Literatur hat Auschwitz so quälend schmerzhaft zum Nachklang gebracht. Das vielfach vor allem als schön und erhaben missverstandene Gedicht führte dazu, dass Paul Celan sich von jeder Musikalität der Sprache abwandte und nur noch das geschriebene Wort als poetische Metapher akzeptierte. So wurde ihm, wie er es selbst einmal beschrieb, das Gedicht zum Wesen des Menschlichen in seiner oft unerbittlichen Wahrheit.

Lesung "Mein langer Weg nach Moskau", Adolf Hampel


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Im Rahmen der Europawoche liest der in Hungen lebende Autor im stimmungsvollen Ambiente des Blauen Saals aus seinem Buch „Mein langer Weg nach Moskau“, in dem er die weltbewegenden Ereignisse vom Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 bis zum Wiedererstehen eines orthodoxen Russland mit seiner Biografie verbindet.

Der Weg führte ihn, den sudetendeutschen Vertriebenen, über das Päpstliche Russische Kolleg in Rom zur Professur für katholische Kirchengeschichte an der Universität in Gießen.

Die Anfänge für seine unerschütterliche Hinwendung zu Russland liegen in den guten und bösen Erfahrungen mit der Sowjetarmee in seiner Heimat in den ersten Nachkriegsmonaten 1945.

Sein langer Weg nach Moskau führte ihn über viele Umleitungen, Schlaglöcher und Sackgassen. Zweideutige Wegweiser verleiteten ihn zu Umwegen in Gebiete, die zwar weit entfernt von Moskau, aber doch im Magnetfeld von Moskau liegen. Begegnungen mit kirchlichen und politischen Akteuren in Prag, Tallin. Warschau, Kiew, Tiflis verdeutlichen die zentrale Bedeutung Moskaus für das gesamte Gebiet zwischen Wladiwostok und Berlin. Persönliche Erfahrungen illustrieren Hintergründe der großen Politik.