Lesung "Mein langer Weg nach Moskau", Adolf Hampel


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Im Rahmen der Europawoche liest der in Hungen lebende Autor im stimmungsvollen Ambiente des Blauen Saals aus seinem Buch „Mein langer Weg nach Moskau“, in dem er die weltbewegenden Ereignisse vom Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 bis zum Wiedererstehen eines orthodoxen Russland mit seiner Biografie verbindet.

Der Weg führte ihn, den sudetendeutschen Vertriebenen, über das Päpstliche Russische Kolleg in Rom zur Professur für katholische Kirchengeschichte an der Universität in Gießen.

Die Anfänge für seine unerschütterliche Hinwendung zu Russland liegen in den guten und bösen Erfahrungen mit der Sowjetarmee in seiner Heimat in den ersten Nachkriegsmonaten 1945.

Sein langer Weg nach Moskau führte ihn über viele Umleitungen, Schlaglöcher und Sackgassen. Zweideutige Wegweiser verleiteten ihn zu Umwegen in Gebiete, die zwar weit entfernt von Moskau, aber doch im Magnetfeld von Moskau liegen. Begegnungen mit kirchlichen und politischen Akteuren in Prag, Tallin. Warschau, Kiew, Tiflis verdeutlichen die zentrale Bedeutung Moskaus für das gesamte Gebiet zwischen Wladiwostok und Berlin. Persönliche Erfahrungen illustrieren Hintergründe der großen Politik.

Vortrag "Deutschland und Frankreich - so nah und doch so fern"


Beginn:
Ort: Stadthalle Hungen

Alexander Wurz Ein interkultureller und humorvoller Vortrag zu den kleinen aber feinen Unterschieden zwischen Deutschland und Frankreich

Alexander Wurz zeigt in diesem zweisprachigen Vortrag (in deutscher und französischer Sprache) anhand vieler interessanter und humorvoller Praxisbeispiele, warum sich Deutsche und Franzosen oft missverstehen. Hierfür beleuchtet er genauer einer der größten Unterschiede zwischen diesen beiden Kulturen: Emotio versus Ratio, Gefühle versus Fakten.

Vortragender:
Alexander Wurz / Open-i-Consulting
Seit über 15 Jahren europaweit anerkannter Spezialist für interkulturelles Management und Co-Autor des Klassikers zum deutsch-französischen Management.

Vortrag zur Feldenkrais-Methode


Beginn:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen
Preis: 6,00 €

Claus Bühler, Gießen
DIE FELDENKRAIS-METHODE
Fit im Kopf, beweglich mit dem Körper
Vortrag mit praktischen Übungen


Moshè Feldenkrais erkannte den Zusammenhang von bewusster Bewegung und geistig-emotionaler Entwicklung lange bevor die moderne Gehirnforschung diesen mit bildgebenden Verfahren erklären konnte. Seine Methode erzeugt mit interessanten und leicht ausführbaren Bewegungen ein gutes Körpergefühl – mit Auswirkungen auf die Körperhaltung und den Umgang mit sich selbst, z. B. unter Stress. Sie vermittelt nicht nur neue Einsichten bei körperlichen Beschwerden, sondern wird auch im kreativen Bereich von Musikern und Tänzern genutzt.

Claus Bühler, Gießen, ist seit über 25 Jahren Feldenkrais-Lehrer und Ausbildungsassistent

www.bewegungskunst.com

Werbegrafiken aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Werbung Bier Fehling Atelier Heinz Fehling - Leben • Kunst • Reklame Werbegrafiken aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders Heinz Fehling (1912 – 1989) gehört zu den prägendsten Werbegrafikern vor und nach den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland. Die von ihm erschaffenen Werbemotive kennt irgendwie jeder: Das schlittschuhlaufende Veedol-Mädchen, den Arbeiter mit dem Glas Bier in der Hand, das fröhliche Sinalco-Kind und viele andere mehr rufen heute noch beim Betrachter ganz eigene Erinnerungen und Sehnsüchte hervor. Nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Bremen avanciert Heinz Fehling schon in den Dreißiger Jahren zu einem angesehenen Werbegrafiker. eröffnet dort 1931 sein Atelier „uniwerbung“. Er entwirft Werbung für fast alle führende Bremer Unternehmen, so z.B. für Borgward-Automobile, für den Norddeutschen Llyod und das Varieté „Astoria“. In der Nachkriegszeit erlebt Heinz Fehling den Höhepunkt seiner Karriere, wirbt für zahlreiche große Firmen, wie z.B. für den Deutschen Brauer-Bund, Sinalco, Ergee, Montblanc, Aral, Hudora und andere mehr. Doch bereits 1953 erkrankt er an Multipler Sklerose, so dass sein Schaffen abrupt beeinträchtigt wird. Ab 1954 unterzieht er sich ärztlichen Behandlungen, kann ab Anfang der Sechziger Jahre keine Aufträge mehr ausführen. Heinz Fehling hatte den Sinn für die Leichtigkeit, die aus der Schwere hinaus den Blick auf das Wesentliche lenkte. Er zauberte Ideen in den Alltag, die heute noch mit Nostalgie-Charme begeistern. Wer aber genau war Heinz Fehling, welche Biografie steckt hinter diesen Werbezaubereien? Über zwei Jahre lang beschäftigte sich die Großnichte Heinz Fehlings, Dörthe Herrler, sehr intensiv mit seinem ganz privaten Nachlass - entstanden sind daraus, in Zusammenarbeit mit der OVAG, sowohl eine umfangreiche Ausstellung als auch ein reich bebildertes Buch über Heinz Fehlings Leben und Werk. Nachdem die Ausstellung zuletzt in Bremen auf großes Interesse stieß, zeigt Dörthe Herrler nun im Schloss Hungen einen exklusiven Ausschnitt der Ausstellung sowie bislang noch nicht in der Öffentlichkeit gezeigte Werke ihres Großonkels. So ermöglicht sie hier einen ganz besonderen, einmaligen und sehr privaten Einblick in das Schaffen und Leben von Heinz Fehling. Zur Ausstellungseröffnung am 01.03.2013 um 19 Uhr wird Dörthe Herrler in einem Vortrag Fehlings Leben und seinen Weg zu der ihm eigenen Werbezauberei anschaulich darstellen. Die Ausstellung wird bis zum 17.03.2013, jeweils samstags und sonntags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Pferdestall im Schloss Hungen gezeigt und kann auch in Absprache mit dem Freundskreis Schloss Hungen e.v. außerhalb der Öffnungszeiten besucht werden.

FROHE WEIHNACHTEN


Beginn:
Ende:
Ort: Schloss Hungen

Weihnachten WIR WÜNSCHEN IHNEN ALLEN EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EINEN GESUNDEN START INS NEUE JAHR.

Herzlichst

Vorstand Freundeskreis Schloss Hungen e.V.