Ausstellung "SilvArt"


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Silva Die magische Welt des Guillermo Silva Sanz de Santamaria
Ausstellung mit Farb-Lithografien und Radierungen von Guillermo Silva (1921-2007)

Einblicke in „die magische Welt des Guillermo Silva Sanz de Santamaria“ bietet die nächste Ausstellung in Schloss Hungen, die vom 14. bis 23. Juni 2013 im „Pferdestall“ zu sehen ist: Da feiern fantastische Vögel und Tiere ein kunterbuntes fröhliches „Festival im Wald“, eine „One man show“ ist zu bewundern, da bezaubern die farbenfrohe „Blumenverkäuferin“ oder der „Vogelverkäufer“ mit seinem Fahrrad voller Käfige. 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 14. Juni 2013 um 19 Uhr statt. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag 16 bis 18 Uhr.

Der Maler, Bildhauer, Graveur, Dichter und Yoga-Lehrer Guillermo Silva Sanz de Santamaria, geb. 1921 in Bogotá, Kolumbien, gest. 2007 in Norwegen, lehrte an der Kunsthochschule und an der Iberoamerikanischen Universität von Mexiko und in Kanada. Vor fast 50 Jahren entwickelte er ein neues Tiefdruckverfahren und eine spezielle Mischtechnik, die ihn besonders in den USA, Mexiko und Kanada und später auch in Europa bekannt machten. Aufgrund einer Krankheit reiste er nach Indien und befasste sich dort, wo er zehn Jahre lang mit seiner Familie lebte, intensiv mit Yoga und setzte sich sowohl mit der Natur als auch mit esoterischen Themen auseinander. Schließlich kam er nach Europa, wo er viele Jahre zunächst im Süden Spaniens, später besonders im Sommer auch in Norwegen lebte.

Nach 65 Jahren künstlerischer Arbeit und insgesamt fast 100 Ausstellungen in 25 Ländern starb Guillermo Silva am 29. Juni 2007 in Norwegen. Seine Bilder und Werke sind in zahlreichen Museen und Sammlungen in Lateinamerika, den USA und Kanada, in Irland, Israel und bei „Silvart“ in Málaga zu sehen. Jetzt bringt sein Sohn, der mit seiner Familie in Málaga, Andalusien, lebt, eine Auswahl von Werken mit den Märchengestalten von Guillermo Silva Sanz de Santamaria ins Schloss Hungen.

Lyrische Stunde: Fritz Kremser: „Paul Celan“


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 5,00 €
Preis ermäßigt>: 3,00 €

Fritz Kremser wird sich mit einem der wichtigsten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts befassen: Paul Celan.

Paul Celans Verse sind Warnrufe aus „der nachzustotternden Welt, bei der ich zu Gast gewesen sein werde.“ Wer seinen Namen nennt, erinnert damit vor allem an die berühmte „Todesfuge“. Kein anderes Gedicht in der deutschen Literatur hat Auschwitz so quälend schmerzhaft zum Nachklang gebracht. Das vielfach vor allem als schön und erhaben missverstandene Gedicht führte dazu, dass Paul Celan sich von jeder Musikalität der Sprache abwandte und nur noch das geschriebene Wort als poetische Metapher akzeptierte. So wurde ihm, wie er es selbst einmal beschrieb, das Gedicht zum Wesen des Menschlichen in seiner oft unerbittlichen Wahrheit.

Lesung "Mein langer Weg nach Moskau", Adolf Hampel


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Im Rahmen der Europawoche liest der in Hungen lebende Autor im stimmungsvollen Ambiente des Blauen Saals aus seinem Buch „Mein langer Weg nach Moskau“, in dem er die weltbewegenden Ereignisse vom Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion 1941 bis zum Wiedererstehen eines orthodoxen Russland mit seiner Biografie verbindet.

Der Weg führte ihn, den sudetendeutschen Vertriebenen, über das Päpstliche Russische Kolleg in Rom zur Professur für katholische Kirchengeschichte an der Universität in Gießen.

Die Anfänge für seine unerschütterliche Hinwendung zu Russland liegen in den guten und bösen Erfahrungen mit der Sowjetarmee in seiner Heimat in den ersten Nachkriegsmonaten 1945.

Sein langer Weg nach Moskau führte ihn über viele Umleitungen, Schlaglöcher und Sackgassen. Zweideutige Wegweiser verleiteten ihn zu Umwegen in Gebiete, die zwar weit entfernt von Moskau, aber doch im Magnetfeld von Moskau liegen. Begegnungen mit kirchlichen und politischen Akteuren in Prag, Tallin. Warschau, Kiew, Tiflis verdeutlichen die zentrale Bedeutung Moskaus für das gesamte Gebiet zwischen Wladiwostok und Berlin. Persönliche Erfahrungen illustrieren Hintergründe der großen Politik.

Vortrag "Deutschland und Frankreich - so nah und doch so fern"


Beginn:
Ort: Stadthalle Hungen

Alexander Wurz Ein interkultureller und humorvoller Vortrag zu den kleinen aber feinen Unterschieden zwischen Deutschland und Frankreich

Alexander Wurz zeigt in diesem zweisprachigen Vortrag (in deutscher und französischer Sprache) anhand vieler interessanter und humorvoller Praxisbeispiele, warum sich Deutsche und Franzosen oft missverstehen. Hierfür beleuchtet er genauer einer der größten Unterschiede zwischen diesen beiden Kulturen: Emotio versus Ratio, Gefühle versus Fakten.

Vortragender:
Alexander Wurz / Open-i-Consulting
Seit über 15 Jahren europaweit anerkannter Spezialist für interkulturelles Management und Co-Autor des Klassikers zum deutsch-französischen Management.

Vortrag zur Feldenkrais-Methode


Beginn:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen
Preis: 6,00 €

Claus Bühler, Gießen
DIE FELDENKRAIS-METHODE
Fit im Kopf, beweglich mit dem Körper
Vortrag mit praktischen Übungen


Moshè Feldenkrais erkannte den Zusammenhang von bewusster Bewegung und geistig-emotionaler Entwicklung lange bevor die moderne Gehirnforschung diesen mit bildgebenden Verfahren erklären konnte. Seine Methode erzeugt mit interessanten und leicht ausführbaren Bewegungen ein gutes Körpergefühl – mit Auswirkungen auf die Körperhaltung und den Umgang mit sich selbst, z. B. unter Stress. Sie vermittelt nicht nur neue Einsichten bei körperlichen Beschwerden, sondern wird auch im kreativen Bereich von Musikern und Tänzern genutzt.

Claus Bühler, Gießen, ist seit über 25 Jahren Feldenkrais-Lehrer und Ausbildungsassistent

www.bewegungskunst.com