Konzert: Liederzyklus "die schöne Magelone" von Johannes Brahms


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Die beiden Künstler
Liederzyklus "die schöne Magelone" von Johannes Brahms in Kombination mit einer Lesung der Tick-Fassung des Stoffes

ANDREAS REIBENSPIES
BARITON

In seinen Liedinterpretationen führt Andreas Reibenspies konsequent die Beschäftigung mit den Instrumenten Stimme und Klavier fort. Grundlage für seine Herangehensweise sind Gesang- und Klavierstudien an der Musikhochschule Karlsruhe bei Lucretia West, Günter Reich, Laszlo Simon und Gunther Hauer, er war Schüler von Elisabeth Schwarzkopf und besuchte Meisterkurse bei Edith Mathis, Hans Hotter und Norman Shetler.

Auf Opernbühnen in Europa machte er sich nach einen Namen in Hauptpartien moderner Werke, er wurde eingeladen zu Festspielen und Konzertreihen in Europa, Amerika und Asien. An Musikhochschulen lehrt er Gesang seit 1989, zunächst an der Musikhochschule in Karlsruhe, seit 2002 als Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, er gibt Meisterkurse in Deutschland, Griechenland und USA.

Von Eckart Sellheim wurde er angeregt zur Repertoiresuche im Werk unbekannter Meister, 2012 erschien ihre gemeinsame, vom SWR produzierte CD „Sängerliebe, hoch und herrlich“ mit Liedern nach Gedichten von Ludwig Uhland.

„Mit großem künstlerischem Ernst nuanciert er, verströmt er seine prachtvolle mezza voce. Seine Interpretation ist intelligent, seine Aussprache perfekt“. Esslingen

„Andreas Reibenspies was in excellent voice. His rich, warm baritone interpreted each song with the precise coloring needed to express the depth and sensitivity of the lyrics.” Santa Barbara Music Reviews

“Der Erfolgsgarant für diese Aufführung: Andreas Reibenspies, der grandiose Interpret der Titelpartie“
(Rihm, Lenz). SWR-Kulturnachrichten

„…wohltuende Stimmkultur in Vollendung,…Hier traf man die seltene Vereinigung virtuoser Ausführung mit musikalischem Verständnis, wie es nur bei besonders hoch begabten Künstlern zu finden ist.“ Hohenzollern Zeitung

“It was an evening not to be forgotten”. Go Jerusalem


ECKART SELLHEIM
KLAVIER / FORTEPIANO

Eckart Sellheims vielseitige künstlerische Aktivitäten werden widergespiegelt in einer regen Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Partner namhafter Sänger und Instrumentalisten, durch Verpflichtungen an Rundfunkanstalten weltweit und in einer großen Anzahl von Schallplattenaufnahmen, viele davon auf dem Fortepiano.

Zahlreiche Tourneen, meist zusammen mit seinem verstorbenen Bruder und langjährigem Duo-Partner, dem Cellisten Friedrich-Jürgen Sellheim, führten ihn in viele europäische Länder, in den Nahen Osten, in die USA und nach Mittel- und Südamerika. Eckart Sellheim trat u.a. mit zyklischen Aufführungen der Werke Beethovens und Schuberts (sämtliche Sonaten) hervor und hat sich um die Wiederentdeckung vergessen geglaubter Schätze der Klavier-Literatur aus Klassik und Romantik verdient gemacht.

Der in Danzig geborene Künstler wirkt nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in Köln und Ann Arbor, Michigan (USA) seit 1989 als Professor und „Director of Accompanying“ an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie als Lehrbeauftragter für Fortepiano an der Trossinger Musikhochschule. Er gab zahlreiche Meisterkurse für Klavier, Kammermusik, Liedbegleitung, Fortepiano und historische Aufführungspraxis in Deutschland, Österreich, in den USA und in Griechenland.

“... wurde ein gelungener Abend mit stehenden Ovationen von Seiten des Publikums belohnt ...“ (Rhein-Zeitung)

„Eckart Sellheim spielte diese eher skurrile Fantasie (Schumanns Papillons) ... ungemein rhetorisch und mit Hintersinn.“ (Südwest-Presse)

„Das Konzert, gespielt und geistreich kommentiert von Eckart Sellheim, konnte man als außergewöhnliches Hörerlebnis bezeichnen. Natürlich trug das brilliante Spiel Sellheims zum Genuß aller erdenklichen Klang-Nuancen auf dem Hammerflügel bei. Ein großer Abend!“ (Südkurier)

Konzert-Duo „Die weibliche Seele des Nordens“


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Kozlova Duo: Tatiana Kozlova (Klavier) und Susanne Richard (Violine) „Facetten der Romantik“

DIE WEIBLICHE SEELE DES NORDENS
Frauen-Komponistinnen für Violine und Klavier.
Musik von Komponistinnen gibt’s das überhaupt? Natürlich, nur leider stehen die Werke von weiblichen Komponisten gegenüber ihren männlichen Kollegen weit im Hintertreffen. Zu Unrecht, meinen zwei Musikerinnen Susanne Richard (Violine) und Tatiana Kozlova (Klavier) und sammeln auf dieser femininen Odyssee Meisterstücke einer musikalischen Sammlung totaler Verführung und enthüllter Schönheit:

Borghild Holmsen (1865-1938)
„Romance norvegienne“ für Violine und Klavier Es-Dur op.15 (1910)
Elfrida Andree (1841-1929)

Sonate für Klavier und Violine Es-Dur (1872) (Erstveröffentlichung) Allegro
Andante cantabile

Finale: Allegro moderato e risoluto - Andante - Allegro
Pause

Lera Auerbach (21.10.1973)
„Oskolki“ op.61 (2001)

Lera Auerbach über ihr Werk:
Die Zeit ist kein Fluss. Sie verläuft mit Sicherheit nicht nur in eine Richtung - von der Geburt bis zum Tod. Die Geburt ist kein Beginn und der Tod ist kein Ende. Nach dem Gesetz, das jeder guten Struktur innewohnt - sei es eine Kurzgeschichte, eine Sinfonie, ein Schloss oder ein Menschenleben - beinhaltet der Beginn von Vornherein bereits das Ende, und das Ende enthält schon den Beginn. Die Erinnerung ist es, die uns formt und die Vergangenheit und Zukunft zur Gegenwart vereint. "Oskolki" bedeutet "Splitter". Es bezeichnet aber auch das, was übrig bleibt, nachdem alles andere zerbrach. Das Verbliebene. Erinnerung. Kindheit. Endlosigkeit. Stille.
"Oskolki" entstand gleich nach meiner ersten Erfahrung gemeinsamen Musizierens mit Gidon Kremer während des Lockenhaus- Festivals im Sommer 2001. Es trägt denselben Titel wie Gidons Buch ("Oskolki" - "Gedankensplitter"), das die Erinnerungen an seine Kindheit beinhaltet - eines der besten Bücher, die jemals über dieses Thema geschrieben wurden.
Meine Komposition enthält viele Pausen, und manchmal denke ich, dass die Pausen wichtiger sind als die Noten. Ich glaube, dass man nur in der Stille in der Lage ist, sich selbst zu hören. Nur in der Stille kann man es wagen, sich selbst wahrhaft zu erkennen und aufrichtig zu sein. Die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse begegnen uns nur in der Stille.
"Oskolki" ist eine Musik der Einsamkeit, der Ängste und der Erinnerungen. Sie ist beinahe schon zu persönlich, um öffentlich aufgeführt zu werden, und sucht doch Kontakt mit dem Zuhörer. Das Werk ist ein musikalischer Monolog, der sich danach verzehrt, zu einem Dialog zu werden. Es ist eine Suche nach einem nachsichtigen und aufmerksamen Zuhörer, ein Labyrinth der Erinnerungen auf der Suche nach der Kindheit als dem aller ersten Anfang und nach sich selbst in den Ruinen der Erinnerungen. "Oskolki" wurde für Gidon Kremer geschrieben, dem es auch gewidmet ist.

1. Agitato
2. Allegro moderato 3. Adagio tragico
4. Moderato
5. Andante
6. Allegro furioso
7. Andante
8. Allegro moderato
9. Andante
10. Allegro furioso

Amanda Maier (1853-1894)
Sonate für Klavier und Violine h-moll (1874)
Allegro
Andantino-Allegretto, un poco vivace-Tempo I Allegro molto vivace


Susanne Richard (Violine)
Mit neun Jahren wurde sie bereits Preisträgerin des internationalen Kocian- Violinwettbewerbes. 1975 nahm sie Prof. Schkomodau als Jungstudentin in seine Meisterklasse an der Kölner Musikhochschule auf. Von 1978 an studierte sie mit Prof. Igor Ozim am selben Institut, welcher sie bis in das Jahr 1984 zur künstlerischen Reifeprüfung begleitete.
Ab 1982 war sie erste Konzertmeisterin und bevorzugte Violinsolistin der Klassischen Philharmonie Bonn. Mit diesem Orchester und zahlreichen anderen Klangkörpern gastierte sie mit fast allen großen Geigenkonzerten der Klassik, Romantik und des Barock im In- und Ausland.
Erfolgreiche Konzertreisen führten sie als Solistin durch Amerika und Europa. Einen der Höhepunkte in ihrer Karriere stellte nach den Auftritten mit dem Mendelssohn und dem Tschaikowskykonzert ihre Aufführung des Violinkonzertes von Beethoven dar.
Sie gastierte als Solistin und Konzertmeisterin regelmäßig in Hamburg, München, Bonn, Düsseldorf und Köln.1988 übernahm sie eine Konzertmeisterposition an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. Noch im selben Jahr holte sie der Westdeutsche Rundfunk als 2. Konzertmeisterin in das WDR Sinfonieorchester Köln.

Tatiana Kozlova (Klavier) ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria- Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs "Muse von St. Petersburg" ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen.
Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky- Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko.
Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St. Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil („14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10.Lerbache Musiktage“, Musicastello“,“Catania-musica-estate“).
Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.

Theaterstück "Der eingebildete Kranke" von Molière


Beginn:
Ort: Innenhof Schloss Hungen

Flyer vorne Flyer back Das Theater Traumstern spielt auch in diesem Sommer Der eingebildete Kranke
von Molière
. Bereits im Jahre 1673 uraufgeführt, erfreut sich das Stück auch heute noch
großer Beliebtheit.

Der Eintritt ist frei!

Argans Leben dreht sich nur noch um seine Krankheiten. Dabei ist er eigentlich kerngesund.
Doch sein Leibarzt Herr Purgon und der Apotheker Herr Fleurant verstehen es sehr gut, sich an ihm zu bereichern und verschreiben ihm ein Klistier nach dem anderen.
Auch Argans zweite Ehefrau Beline führt nichts Gutes im Schilde: sie wartet tagtäglich
darauf, dass ihr lieber Gatte endlich ins Gras beißt und sie sich sein Erbe allein unter den Nagel reißen kann. Dazu muss sie aber erst noch Argans Töchter Angelique und Louisson loswerden.
Und dann hat sich Argan auch noch ganz uneigennützig in den Kopf gesetzt, seine Tochter Angelique mit einem Arzt zu verheiraten. Dabei liebt diese Cleante.
Kein Wunder, dass Dienstmädchen Toinette bei diesem Chaos alle Hände voll zu tun hat und schnell ins Schwitzen gerät. Gemeinsam mit Argans Bruder Beralde versucht sie, Argan die Augen zu öffnen: über seine Frau, die Medizin und das Leben…

Gießener Anzeiger vom 04. Juli 2012:
Nach dem Tartuffe im vorigen Jahr hat Regisseur Daniel Komma mit dieser Komödie von Molière wieder einen Volltreffer gelandet. Man kann nur staunen, was er in der intensiven Zusammen- und Probenarbeit aus den jungen Darstellern, die ja allesamt Laien sind, herausholt. Einige von ihnen drücken noch die Schulbank, andere studieren, aber professionelle Schauspieler sind sie nicht.
Unter Kommas Regie agieren sie aber mit soviel Herzblut und Leidenschaft, dass auch Profis vor diesem Engagement den Hut ziehen müssten.

Argan: Sebastian Hartings
Beline: Kristina Ruppel
Toinette: Maximilian Weiß
Beralde: Daniel Komma
Angelique: Lisa Hofmann
Louisson: Tanja Groß
Cleante: Florian Fay
Herr Diafoirus: Patrick Dörhöfer
Thomas Diafoirus/Herr Purgon/Herr Fleurant/Notar: Christian Krause
Kostüme: Doris Blasini, Kostümverleih Wundertüte
Regie: Daniel Komma
Regieassistenz: Laura Geißler
Licht: Jakob Erl

Mehr Infos mit Video unter:
http://www.mittelhessen-tv.de/featured/tournee-des-traumstern-theaters-mit-eingebildetem-kranken.html

Kinderschlossfest


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

Zirkus Zirkus Unser diesjähriges Kinderschlossfest möchte nun endlich auch Clowns und Jongleure ins Schloss einziehen lassen. Unter dem Motto Zirkus finden wieder allerlei Aktivitäten statt. Die Künstlerin Gwendoline Wolkenstein tritt auf und will alle Kinder zu kleinen Artisten verwandeln. Ab 17:00 Uhr wird sie mit den Kindern zusammen ein kleines Theaterstück aufführen. Natürlich darf die Verkleidung nicht fehlen, und Schminke lässt jedes Kind als neues Wesen erscheinen. Die „Kampfsportler“ können mit selbst gebastelten „Schwertern“ ihre Geschicklichkeit zeigen. Seil Akrobatik, aber auch beschauliches Filzen von Jonglierkugeln oder das eigene Malen von wunderschönen Zirkusmotiven wird die Kinder sicherlich begeistern. Pferde sind auch wieder dabei, auf denen unsere Kleinen ihre Reitkünste erproben können. Zum Schluss muss noch unser zu schauriger Berühmtheit gelangter Geisterkeller erwähnt werden, der es jedem unerschrockenen Kind ermöglicht, sich mal so richtig zu gruseln.
Bei Popcorn, Würstchen, kalten Getränken und Kaffee und Kuchen wird sicherlich keine Langeweile auftreten. So können alle Kinder, Eltern und Großeltern das Fest von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr in vollen Zügen genießen. 
Der Eintritt ist frei, Würstchen, Getränke, Kaffee und Kuchen sind kostenpflichtig.  

Schloss Akkord


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

„SchlossAkkord“ - Chöre vom Feinsten

Am Samstag, 29. Juni 2013, findet wieder „SchlossAkkord“, das renommierte Chorkonzert im Hungener Schloss, statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Wer Musik im Allgemeinen, Chormusik im Besonderen liebt und darüber hinaus sich noch von feinen Details der verschiedenen Stilrichtungen begeistern lässt, der sollte sich das Konzert nicht entgehen lassen: die transparent filigrane Vielschichtigkeit eines Renaissancegesangs, die überschäumende Energie einer brasilianischen Psalmvertonung, den duftig zarten Klang eines romantischen Liebesliedes oder die schmachtende Tongebung eines Beatles-Klassikers … Wer überdies beim ironisch-heiteren Gesang à la „Comedian Harmonists“ gern ins Schmunzeln gerät oder bei rockig-jazzigem Tanz und Gesang die Beine nicht stillhalten kann, dem wird ein unvergessliches Klangerlebnis präsentiert.

Seit fünf Jahren schon lädt „TonArt hungen“ und der Freundeskreis Schloss Hungen zu „SchlossAkkord“ ein, einem Chorkonzert mit Gästen, diesmal dem Chor TAKT ACappella aus Gießen und dem vierköpfigen Ensemble „Männerquartett Naturtrüb“. Die Chöre singen im Blauen Saal, Pferdestall und Innenhof des Hungener Schlosses, dazu in der nahen Chorkapelle der evangelischen Stadtkirche. Während der Pause können die Besucher im idyllischen Innenhof sich mit Fingerfood stärken oder auch nach dem Konzert den Abend mit Getränken und Steak oder Würstchen vom Grill beschließen.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung ins evangelische Gemeindehaus verlegt. Der Eintritt ist frei; Spenden werden jedoch gern entgegengenommen.