Frohe Weihnachten


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

Weihnachten Wir wünschen allen unseren Mitgliedern und Freunden eine geruhsame und fröhliche Weihnacht, sowie einen guten Start ins Neue Jahr.

Schauen Sie im Januar wieder auf unsere Homepage, das neue Programm wird bald veröffentlicht.

Herzlichst

Ihr Vorstand des Freundeskreises Schloss Hungen e.V.

Weihnachtszauber im Schloss Hungen


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

Plakat Am Samstag, den 7. Dezember findet unser diesjähriger Weihnachtszauber im Schloss Hungen statt. Es ist ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt, geöffnet von 12:00 Uhr mittags bis 21:00 Uhr abends. Sie werden wunderschöne kunsthandwerkliche Kreationen aller Art in den winterlich geschmückten Hütten im Außenhof als auch im Blauen Saal finden. Neben dem wärmenden Glühweinangebot darf der Magen auch mit Herzhaftem gefüllt werden: Käseraclette, türkische Spezialitäten sowie traditionelle Bratwurst oder Erbsensuppe und Tomatensuppe stehen den Hungrigen zur Auswahl. Der Pferdestall läd mit Suppe (s.o.) und leckerem Kuchenangebot zum Verweilen ein. Aber was ist ein Weihnachtsmarkt ohne Musik! Dafür sorgen unsere Musikvereine, die mit Chor- und Posaunenklang für weihnachtliche Klangharmonie sorgen. Den Abschluss und Höhepunkt des offiziellen Programms bildet ein historisches Weihnachtsspiel, das in der ev. Stadtkirche aufgeführt wird. Die Theatergruppe des Fachbereichs Germanistik der Uni Gießen hat unter der Leitung von Prof. Dr. Cora Dietl wieder mal eine dramatische Besonderheit ausgegraben und zur Bühnenreife ausgearbeitet: Das Stück "Der Fall Adam und Eva" beginnt im 19:30 in der Kirche. (siehe Anhang). Danach ist immer noch Zeit, sich einen abschließenden Glühtrunk zu gönnen und/oder letzte Geschenke einzukaufen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bitte auf das Bild klicken für das detaillierte Programm.

Ausstellung „Eine Romantische Geisterstunde“


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

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„Eine Romantische Geisterstunde“

Am Freitag, den 15. November 2013 werden Schüler des Jahrgangs 12 GK-Kunst der Gesamtschule Hungen ihre Werke vorstellen. 

Inspiriert durch die Ausstellung „Schwarze Romantik“ im Städel Museum in Frankfurt 2012, setzten sich die Schüler im Kunstunterricht des vergangenen Schuljahres 2012/2013, mit den Künstlern der „Schwarzen Romantik“ auf eigene Art und Weise auseinander.

Nach dem Besuch der Ausstellung im Städel, recherchierten die Schüler in den Biografien vieler Künstler, u.a. F. Goya, F. von Stück, S.Dali, J. Füssli und M. Ernst . Ergebnisse wurden danach zusammengefasst (in Form einer Präsentation) und von der Lerngruppe vorgetragen.
Als Abschluss dieses Projektes war eine praktische Arbeit vorgesehen. Jeder Schüler konnte eine eigene Vision der „Romantischen Geisterstunde“ in Farben verfassen und auf das Papier übertragen.

Der Freundeskreis Schloss Hungen möchte nun in einer Vernissage diese Sammlung am Freitag, 15. November, 17:00 Uhr im Pferdestall des Schlosses präsentieren. Sie wird für eine Woche zu sehen sein. 

Besucher, die während der Woche die Ausstellung besichtigen wollen, melden sich bitte tel. unter folgender Nummer an; 06402-512451

Konzert: Liederzyklus "die schöne Magelone" von Johannes Brahms


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Die beiden Künstler
Liederzyklus "die schöne Magelone" von Johannes Brahms in Kombination mit einer Lesung der Tick-Fassung des Stoffes

ANDREAS REIBENSPIES
BARITON

In seinen Liedinterpretationen führt Andreas Reibenspies konsequent die Beschäftigung mit den Instrumenten Stimme und Klavier fort. Grundlage für seine Herangehensweise sind Gesang- und Klavierstudien an der Musikhochschule Karlsruhe bei Lucretia West, Günter Reich, Laszlo Simon und Gunther Hauer, er war Schüler von Elisabeth Schwarzkopf und besuchte Meisterkurse bei Edith Mathis, Hans Hotter und Norman Shetler.

Auf Opernbühnen in Europa machte er sich nach einen Namen in Hauptpartien moderner Werke, er wurde eingeladen zu Festspielen und Konzertreihen in Europa, Amerika und Asien. An Musikhochschulen lehrt er Gesang seit 1989, zunächst an der Musikhochschule in Karlsruhe, seit 2002 als Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, er gibt Meisterkurse in Deutschland, Griechenland und USA.

Von Eckart Sellheim wurde er angeregt zur Repertoiresuche im Werk unbekannter Meister, 2012 erschien ihre gemeinsame, vom SWR produzierte CD „Sängerliebe, hoch und herrlich“ mit Liedern nach Gedichten von Ludwig Uhland.

„Mit großem künstlerischem Ernst nuanciert er, verströmt er seine prachtvolle mezza voce. Seine Interpretation ist intelligent, seine Aussprache perfekt“. Esslingen

„Andreas Reibenspies was in excellent voice. His rich, warm baritone interpreted each song with the precise coloring needed to express the depth and sensitivity of the lyrics.” Santa Barbara Music Reviews

“Der Erfolgsgarant für diese Aufführung: Andreas Reibenspies, der grandiose Interpret der Titelpartie“
(Rihm, Lenz). SWR-Kulturnachrichten

„…wohltuende Stimmkultur in Vollendung,…Hier traf man die seltene Vereinigung virtuoser Ausführung mit musikalischem Verständnis, wie es nur bei besonders hoch begabten Künstlern zu finden ist.“ Hohenzollern Zeitung

“It was an evening not to be forgotten”. Go Jerusalem


ECKART SELLHEIM
KLAVIER / FORTEPIANO

Eckart Sellheims vielseitige künstlerische Aktivitäten werden widergespiegelt in einer regen Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Partner namhafter Sänger und Instrumentalisten, durch Verpflichtungen an Rundfunkanstalten weltweit und in einer großen Anzahl von Schallplattenaufnahmen, viele davon auf dem Fortepiano.

Zahlreiche Tourneen, meist zusammen mit seinem verstorbenen Bruder und langjährigem Duo-Partner, dem Cellisten Friedrich-Jürgen Sellheim, führten ihn in viele europäische Länder, in den Nahen Osten, in die USA und nach Mittel- und Südamerika. Eckart Sellheim trat u.a. mit zyklischen Aufführungen der Werke Beethovens und Schuberts (sämtliche Sonaten) hervor und hat sich um die Wiederentdeckung vergessen geglaubter Schätze der Klavier-Literatur aus Klassik und Romantik verdient gemacht.

Der in Danzig geborene Künstler wirkt nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in Köln und Ann Arbor, Michigan (USA) seit 1989 als Professor und „Director of Accompanying“ an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie als Lehrbeauftragter für Fortepiano an der Trossinger Musikhochschule. Er gab zahlreiche Meisterkurse für Klavier, Kammermusik, Liedbegleitung, Fortepiano und historische Aufführungspraxis in Deutschland, Österreich, in den USA und in Griechenland.

“... wurde ein gelungener Abend mit stehenden Ovationen von Seiten des Publikums belohnt ...“ (Rhein-Zeitung)

„Eckart Sellheim spielte diese eher skurrile Fantasie (Schumanns Papillons) ... ungemein rhetorisch und mit Hintersinn.“ (Südwest-Presse)

„Das Konzert, gespielt und geistreich kommentiert von Eckart Sellheim, konnte man als außergewöhnliches Hörerlebnis bezeichnen. Natürlich trug das brilliante Spiel Sellheims zum Genuß aller erdenklichen Klang-Nuancen auf dem Hammerflügel bei. Ein großer Abend!“ (Südkurier)

Konzert-Duo „Die weibliche Seele des Nordens“


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen
Preis: 12,00 €
Preis ermäßigt>: 8,00 €

Kozlova Duo: Tatiana Kozlova (Klavier) und Susanne Richard (Violine) „Facetten der Romantik“

DIE WEIBLICHE SEELE DES NORDENS
Frauen-Komponistinnen für Violine und Klavier.
Musik von Komponistinnen gibt’s das überhaupt? Natürlich, nur leider stehen die Werke von weiblichen Komponisten gegenüber ihren männlichen Kollegen weit im Hintertreffen. Zu Unrecht, meinen zwei Musikerinnen Susanne Richard (Violine) und Tatiana Kozlova (Klavier) und sammeln auf dieser femininen Odyssee Meisterstücke einer musikalischen Sammlung totaler Verführung und enthüllter Schönheit:

Borghild Holmsen (1865-1938)
„Romance norvegienne“ für Violine und Klavier Es-Dur op.15 (1910)
Elfrida Andree (1841-1929)

Sonate für Klavier und Violine Es-Dur (1872) (Erstveröffentlichung) Allegro
Andante cantabile

Finale: Allegro moderato e risoluto - Andante - Allegro
Pause

Lera Auerbach (21.10.1973)
„Oskolki“ op.61 (2001)

Lera Auerbach über ihr Werk:
Die Zeit ist kein Fluss. Sie verläuft mit Sicherheit nicht nur in eine Richtung - von der Geburt bis zum Tod. Die Geburt ist kein Beginn und der Tod ist kein Ende. Nach dem Gesetz, das jeder guten Struktur innewohnt - sei es eine Kurzgeschichte, eine Sinfonie, ein Schloss oder ein Menschenleben - beinhaltet der Beginn von Vornherein bereits das Ende, und das Ende enthält schon den Beginn. Die Erinnerung ist es, die uns formt und die Vergangenheit und Zukunft zur Gegenwart vereint. "Oskolki" bedeutet "Splitter". Es bezeichnet aber auch das, was übrig bleibt, nachdem alles andere zerbrach. Das Verbliebene. Erinnerung. Kindheit. Endlosigkeit. Stille.
"Oskolki" entstand gleich nach meiner ersten Erfahrung gemeinsamen Musizierens mit Gidon Kremer während des Lockenhaus- Festivals im Sommer 2001. Es trägt denselben Titel wie Gidons Buch ("Oskolki" - "Gedankensplitter"), das die Erinnerungen an seine Kindheit beinhaltet - eines der besten Bücher, die jemals über dieses Thema geschrieben wurden.
Meine Komposition enthält viele Pausen, und manchmal denke ich, dass die Pausen wichtiger sind als die Noten. Ich glaube, dass man nur in der Stille in der Lage ist, sich selbst zu hören. Nur in der Stille kann man es wagen, sich selbst wahrhaft zu erkennen und aufrichtig zu sein. Die wichtigsten Gedanken und Erkenntnisse begegnen uns nur in der Stille.
"Oskolki" ist eine Musik der Einsamkeit, der Ängste und der Erinnerungen. Sie ist beinahe schon zu persönlich, um öffentlich aufgeführt zu werden, und sucht doch Kontakt mit dem Zuhörer. Das Werk ist ein musikalischer Monolog, der sich danach verzehrt, zu einem Dialog zu werden. Es ist eine Suche nach einem nachsichtigen und aufmerksamen Zuhörer, ein Labyrinth der Erinnerungen auf der Suche nach der Kindheit als dem aller ersten Anfang und nach sich selbst in den Ruinen der Erinnerungen. "Oskolki" wurde für Gidon Kremer geschrieben, dem es auch gewidmet ist.

1. Agitato
2. Allegro moderato 3. Adagio tragico
4. Moderato
5. Andante
6. Allegro furioso
7. Andante
8. Allegro moderato
9. Andante
10. Allegro furioso

Amanda Maier (1853-1894)
Sonate für Klavier und Violine h-moll (1874)
Allegro
Andantino-Allegretto, un poco vivace-Tempo I Allegro molto vivace


Susanne Richard (Violine)
Mit neun Jahren wurde sie bereits Preisträgerin des internationalen Kocian- Violinwettbewerbes. 1975 nahm sie Prof. Schkomodau als Jungstudentin in seine Meisterklasse an der Kölner Musikhochschule auf. Von 1978 an studierte sie mit Prof. Igor Ozim am selben Institut, welcher sie bis in das Jahr 1984 zur künstlerischen Reifeprüfung begleitete.
Ab 1982 war sie erste Konzertmeisterin und bevorzugte Violinsolistin der Klassischen Philharmonie Bonn. Mit diesem Orchester und zahlreichen anderen Klangkörpern gastierte sie mit fast allen großen Geigenkonzerten der Klassik, Romantik und des Barock im In- und Ausland.
Erfolgreiche Konzertreisen führten sie als Solistin durch Amerika und Europa. Einen der Höhepunkte in ihrer Karriere stellte nach den Auftritten mit dem Mendelssohn und dem Tschaikowskykonzert ihre Aufführung des Violinkonzertes von Beethoven dar.
Sie gastierte als Solistin und Konzertmeisterin regelmäßig in Hamburg, München, Bonn, Düsseldorf und Köln.1988 übernahm sie eine Konzertmeisterposition an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. Noch im selben Jahr holte sie der Westdeutsche Rundfunk als 2. Konzertmeisterin in das WDR Sinfonieorchester Köln.

Tatiana Kozlova (Klavier) ist internationale Preisträgerin des Londoner Klavierwettbewerbs, des Maria- Judina-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg und Wettbewerbs "Muse von St. Petersburg" ausgeschrieben vom Oberbürgermeister der Stadt St. Petersburg, mehrfache Stipendiatin verschiedener Stiftungen.
Sie hat zwei Konzertexamina mit Auszeichnung abgeschlossen, sowohl am Staatlichen N. Rimsky- Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. G. Fedorova als auch an der Musikhochschule Köln bei Prof. V. Lobanov.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit mit dem Orchester der Nationen unter der Leitung von Justus Franz konzertierte sie auch als Solistin mit dem Staatlichen Sinfonieorchester St. Petersburg unter der Leitung von Vassily Petrenko.
Sie hat zahlreiche Recitals in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Bulgarien und in der Schweiz gespielt, trat als Solo- und Kammermusikerin in bedeutenden Konzertsälen auf, u. a. in Le Ciminiere in Catania, in der staatlichen Philharmonie und Kapelle von St. Petersburg, in der Tonhalle Düsseldorf, im Funkhaus des WDR in Köln und nahm an internationalen und nationalen Festivals teil („14. und 15. Kampener Literatur-Musiksommer“, “Dmitri-Schostakowitsch–Festival“, “Festival der Nationen“, “10.Lerbache Musiktage“, Musicastello“,“Catania-musica-estate“).
Es gibt diverse Rundfunksendungen und Schallplattenproduktionen von ihr im In- und Ausland.