Lesung mit Klangimpressionen mit Ulrich Lessin


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Ulrich Lessin.
Lesung aus seinem Buch: "Wie Sterne leuchten..." mit begleitenden Klamgimpressionen von Gongs

Dichterlesung Fritz Kremser


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Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

"Lyrik im Schloss", mit Texten und einer Biographie von Joachim Ringelnatz, zusammengestellt und vorgetragen von Fritz Kremser.

"Dieser unglaubliche Ringelnatz hat den Stein der Narren entdeckt, welcher wie wunderbar, dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht," schrieb Alfred Polgar über den als Hans Bötticher ins Leben gestolperten Abenteurer, der eigentlich als Matrose die Welt erobern wollte und schließlich als malender Verseschmied den Leuten auf den Leib rückte. Seine endgültige Bestimmung hatte er gefunden, als er sich, der Freund von Lurchen und Schlangen, in Joachim Ringelnatz verwandelte und fortan an der Seite seiner von ihm liebevoll "Muschelkalk" genannten Frau sich selbst und der Welt den Narrenspiegel vorhielt. Wobei seine Gedichte neben den noch heute gern zitierten satirischen Bildern auch manche zarte Metapher enthalten.

Nach dieser kleinen Einführung werden Sie sicherlich gespannt sein, Näheres über diesen genialen Satiriker und Lyriker zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 02. März, 17:00 Uhr im Blauen Saal Schloss Hungen. 
Der Eintritt ist frei, aber über Spenden freuen wir uns sehr. 

NÄHERE INFOS ZUM FRITZ KREMSER
Der Autor – 1944 in Pommern geboren – hat seine Eltern im zweiten Weltkrieg verloren und ist dann bei seinen Großeltern im Ruhrgebiet aufgewachsen. An seine Eltern hat er natürlich keine Erinnerungen mehr. Aber er hat von seinen Großeltern Fotos, Erzählungen und Briefe bekommen, die seine Eltern an seine Großeltern geschrieben haben. An Hand dieser Doku-mente begibt er sich auf objektive und emotionale Spurensuche und unternimmt die fragmen-tarische Rekonstruktion der Geschichte seiner Familie von 1938 bis 1945.

„Wie Sterne leuchten…“ heißt das Buch: Das Lesen der Briefe, das Anschauen der Fotos sei-ner Eltern ist für den Autor wie ein Blick in den Sternenhimmel und so beginnt sein Buch: „Wenn wir in den Sternenhimmel schauen, blicken wir in die Vergangenheit. Wenn uns das
Licht der Sterne heute erreicht, hat es bereits unvorstellbar riesige Entfernungen zurückgelegt, es kommt von Sternen, die heute vielleicht gar nicht mehr existieren. Und dennoch berührt uns ihr Funkeln und Leuchten; unzählige Dichter haben ihre Pracht besungen.“

Und so erzählt er, wie seine Eltern sich in Hamburg kennenlernen, wie sie in Pommern eine Familie gründen, wie sein Vater dann zum Wehrdienst eingezogen und an der Front mehrfach verletzt wird und wie seine Familie schließlich auseinanderbricht.

Das Besondere dieser Erinnerungsarbeit ist, dass er seine Erzählung immer wieder durch Per-spektivwechsel und Selbstreflexionen unterbricht:
– Perspektivwechsel, mit denen er versucht, in den unterschiedlichsten Situationen den Blick auf die jeweils andere Seite des Geschehens zu werfen: z.B. im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht in Hamburg oder der Judenverfolgung in Paris zu der Zeit, als sein Vater dort stationiert war, aber auch die Perspektive von amerikanischen Piloten, die bei dem Bom-benangriff auf Swinemünde beteiligt waren, bei dem seine Mutter schwer verletzt wurde.
– Selbstreflexionen, in denen er immer wieder seine eigene Sicht auf das damalige Geschehen reflektiert und auch versucht, sich mit seinen traumatischen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Verlust seiner Eltern am Ende des Krieges auseinanderzusetzen.

Zwischen den einzelnen Abschnitten seiner Lesung kommentiert und vertieft der Autor das gesprochene Wort mit Gong-Improvisationen: Dabei können die vielfältigen Klänge der Gongs die Zuhörer elementar, unmittelbar und sinnlich ansprechen, können Resonanz wecken in Bildern und Phantasien, in Gefühlen und Erinnerungen, können dazu anregen, die eigenen Schwingungen aufzuspüren.

Der Autor arbeitet als Gestalt- und Musiktherapeut, als Supervisor und Fortbildungsleiter und hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert, die unter den Langzeitfolgen des 2. Weltkriegs leiden.

Frohe Weihnachten


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Ort: Schloss Hungen

Weihnachten Wir wünschen allen unseren Mitgliedern und Freunden eine geruhsame und fröhliche Weihnacht, sowie einen guten Start ins Neue Jahr.

Schauen Sie im Januar wieder auf unsere Homepage, das neue Programm wird bald veröffentlicht.

Herzlichst

Ihr Vorstand des Freundeskreises Schloss Hungen e.V.

Weihnachtszauber im Schloss Hungen


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Ort: Schloss Hungen

Plakat Am Samstag, den 7. Dezember findet unser diesjähriger Weihnachtszauber im Schloss Hungen statt. Es ist ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt, geöffnet von 12:00 Uhr mittags bis 21:00 Uhr abends. Sie werden wunderschöne kunsthandwerkliche Kreationen aller Art in den winterlich geschmückten Hütten im Außenhof als auch im Blauen Saal finden. Neben dem wärmenden Glühweinangebot darf der Magen auch mit Herzhaftem gefüllt werden: Käseraclette, türkische Spezialitäten sowie traditionelle Bratwurst oder Erbsensuppe und Tomatensuppe stehen den Hungrigen zur Auswahl. Der Pferdestall läd mit Suppe (s.o.) und leckerem Kuchenangebot zum Verweilen ein. Aber was ist ein Weihnachtsmarkt ohne Musik! Dafür sorgen unsere Musikvereine, die mit Chor- und Posaunenklang für weihnachtliche Klangharmonie sorgen. Den Abschluss und Höhepunkt des offiziellen Programms bildet ein historisches Weihnachtsspiel, das in der ev. Stadtkirche aufgeführt wird. Die Theatergruppe des Fachbereichs Germanistik der Uni Gießen hat unter der Leitung von Prof. Dr. Cora Dietl wieder mal eine dramatische Besonderheit ausgegraben und zur Bühnenreife ausgearbeitet: Das Stück "Der Fall Adam und Eva" beginnt im 19:30 in der Kirche. (siehe Anhang). Danach ist immer noch Zeit, sich einen abschließenden Glühtrunk zu gönnen und/oder letzte Geschenke einzukaufen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bitte auf das Bild klicken für das detaillierte Programm.

Ausstellung „Eine Romantische Geisterstunde“


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Ort: Pferdestall Schloss Hungen

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„Eine Romantische Geisterstunde“

Am Freitag, den 15. November 2013 werden Schüler des Jahrgangs 12 GK-Kunst der Gesamtschule Hungen ihre Werke vorstellen. 

Inspiriert durch die Ausstellung „Schwarze Romantik“ im Städel Museum in Frankfurt 2012, setzten sich die Schüler im Kunstunterricht des vergangenen Schuljahres 2012/2013, mit den Künstlern der „Schwarzen Romantik“ auf eigene Art und Weise auseinander.

Nach dem Besuch der Ausstellung im Städel, recherchierten die Schüler in den Biografien vieler Künstler, u.a. F. Goya, F. von Stück, S.Dali, J. Füssli und M. Ernst . Ergebnisse wurden danach zusammengefasst (in Form einer Präsentation) und von der Lerngruppe vorgetragen.
Als Abschluss dieses Projektes war eine praktische Arbeit vorgesehen. Jeder Schüler konnte eine eigene Vision der „Romantischen Geisterstunde“ in Farben verfassen und auf das Papier übertragen.

Der Freundeskreis Schloss Hungen möchte nun in einer Vernissage diese Sammlung am Freitag, 15. November, 17:00 Uhr im Pferdestall des Schlosses präsentieren. Sie wird für eine Woche zu sehen sein. 

Besucher, die während der Woche die Ausstellung besichtigen wollen, melden sich bitte tel. unter folgender Nummer an; 06402-512451