Ausstellung des Leistungskurses "Kunst" der Gesamthochschule Hungen


Beginn:
Ende:
Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Ausstellung des Leistungskurses "Kunst" der Gesamthochschule Hungen

Chorkonzert von Cantanima Graz (Steirischer Landesjugendchor) und TonArt Hungen


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Ort: Evangelische Stadtkirche Hungen

Plakat Ein besonderes Schmankerl erwartet die Musikbegeisterten in Hungen und Umgebung am Pfingstmontag Abend. Durch die vielfältigen Kontakte von Chorleiter Jochen Stankewitz konnte Cantanima, ein renommierter Jugendchor aus Österreich, gewonnen werden, der an diesem Abend gemeinsam mit TonArt Hungen ein Konzert geben wird. Das Motto lautet „Es war einmal … Lieder, die Geschichten erzählen“ mit Werken von Mendelssohn-Bartholdy, Distler, Wawer u.v.a.

Cantanima wurde 2004 vom Steirischen Sängerbund gegründet, um begabte und begeisterte junge Leute aus dem ganzen österreichischen Bundesland zusammenzuführen.

Die in einem jährlichen Vorsingen ausgewählten jungen Sängerinnen und Sänger erarbeiten an Probentagen und -wochenenden ein Programm mit anspruchsvoller Chorliteratur. Durch das Vorstudium jedes/r einzelnen, die intensive gemeinsame Probenarbeit und die begleitende Stimmbetreuung entsteht ein Ensemble, das auf hohem musikalischen Niveau arbeitet: Chormusik vom Feinsten, exakt einstudiert, klanglich ausbalanciert, zum Teil auswendig, aber vor allem immer "mit Seele gesungen", wie es der Name des Chors verspricht.

Cantanima trat mit großem Erfolg bei renommierten Festivals auf und gab eine Reihe von Konzerten in Österreich und Deutschland. Besonders stolz sind die jungen Sängerinnen und Sänger auf die Preise, die sie bei internationalen Wettbewerben ersingen konnten.

Der Chor wird seit Jahresbeginn von Sebastian Meixner geleitet, der zuvor dem Gründungschorleiter Franz Herzog assistiert hatte.

Als Vorprogramm tritt TonArt Hungen auf. Der Chor hat sich in der Region einen guten Namen mit anspruchsvollem und abwechslungsreichem Gesang gemacht.

Das Konzert setzt den Schlusspunkt der 23. Europawoche der Stadt Hungen. Der Vorverkauf erfolgt über die Stadtverwaltung und die Buchhandlung Buck.

Bilderausstellung von Karl Dudeck


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Ort: Pferdestall Schloss Hungen

Karl Dudeck Bilderausstellung von Karl Dudeck, einem der bekanntesten Feinmaler in Deutschland. Seine Bilder sind lichtdurchflutete, naturalistisch-fotographisch genaue Arbeiten, die durch ihre kontemplative Stimmung faszinieren. 

Die Vernissage ist am Freitag, den 16. Mai, 18:00 Uhr im Pferdestall des Hungener Schlosses. 
Anschließend kann die Ausstellung jeweils Samstags und Sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr und Dienstags und Donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr besucht werden. 

ÜBER DEN KÜNSTLER
Karl Dudeck wurde im unterfränkischen Mittelsinn geboren. Er lebt heute in Laubach und ist seit über 30 Jahren als freiberuflicher Künstler tätig.
Zu seinen Themen zählen neben Landschafts- und Naturbildern auch Raumkompositionen.
Seine Bilder entstehen im Atelier, Skizzen und Zeichnungen dienen ihm hierfür als Vorlage.

In seinen ersten Schaffensjahren bevorzugte er die Aquarellmalerei. Um großformatig arbeiten zu können, ging er dann zur Ölmalerei über. Heute malt er ausschliesslich mit Acrylfarbe. Hier hat er sich eine Technik angeeignet, die seine Bilder in eine einmalige Licht- und Farbstimmung erscheinen lassen. Lasuren erlauben ihm, transparent oder mehrlagig zu arbeiten.

In seinen Raumbildern, stillen Innenhöfen, Strassenfluchten oder Gebäudeansichten hat er nicht nur das Licht des Südens eingefangen, sondern Welten erschaffen, denen eine verzauberte und geheimnisvolle Atmosphäre inne wohnen. Stimmungen, die durch eine subtile Licht- und Schattenwirkung faszinierend berühren und in die man eintauchen möchte.

Duden sieht sich als Naturalist. Seine künstlerische Arbeit liegt in der Interpretation der Natur, wo er immer wieder in seiner Auffassung überrascht.

Lesung mit Klangimpressionen mit Ulrich Lessin


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Ulrich Lessin.
Lesung aus seinem Buch: "Wie Sterne leuchten..." mit begleitenden Klamgimpressionen von Gongs

Dichterlesung Fritz Kremser


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

"Lyrik im Schloss", mit Texten und einer Biographie von Joachim Ringelnatz, zusammengestellt und vorgetragen von Fritz Kremser.

"Dieser unglaubliche Ringelnatz hat den Stein der Narren entdeckt, welcher wie wunderbar, dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht," schrieb Alfred Polgar über den als Hans Bötticher ins Leben gestolperten Abenteurer, der eigentlich als Matrose die Welt erobern wollte und schließlich als malender Verseschmied den Leuten auf den Leib rückte. Seine endgültige Bestimmung hatte er gefunden, als er sich, der Freund von Lurchen und Schlangen, in Joachim Ringelnatz verwandelte und fortan an der Seite seiner von ihm liebevoll "Muschelkalk" genannten Frau sich selbst und der Welt den Narrenspiegel vorhielt. Wobei seine Gedichte neben den noch heute gern zitierten satirischen Bildern auch manche zarte Metapher enthalten.

Nach dieser kleinen Einführung werden Sie sicherlich gespannt sein, Näheres über diesen genialen Satiriker und Lyriker zu erfahren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen am 02. März, 17:00 Uhr im Blauen Saal Schloss Hungen. 
Der Eintritt ist frei, aber über Spenden freuen wir uns sehr. 

NÄHERE INFOS ZUM FRITZ KREMSER
Der Autor – 1944 in Pommern geboren – hat seine Eltern im zweiten Weltkrieg verloren und ist dann bei seinen Großeltern im Ruhrgebiet aufgewachsen. An seine Eltern hat er natürlich keine Erinnerungen mehr. Aber er hat von seinen Großeltern Fotos, Erzählungen und Briefe bekommen, die seine Eltern an seine Großeltern geschrieben haben. An Hand dieser Doku-mente begibt er sich auf objektive und emotionale Spurensuche und unternimmt die fragmen-tarische Rekonstruktion der Geschichte seiner Familie von 1938 bis 1945.

„Wie Sterne leuchten…“ heißt das Buch: Das Lesen der Briefe, das Anschauen der Fotos sei-ner Eltern ist für den Autor wie ein Blick in den Sternenhimmel und so beginnt sein Buch: „Wenn wir in den Sternenhimmel schauen, blicken wir in die Vergangenheit. Wenn uns das
Licht der Sterne heute erreicht, hat es bereits unvorstellbar riesige Entfernungen zurückgelegt, es kommt von Sternen, die heute vielleicht gar nicht mehr existieren. Und dennoch berührt uns ihr Funkeln und Leuchten; unzählige Dichter haben ihre Pracht besungen.“

Und so erzählt er, wie seine Eltern sich in Hamburg kennenlernen, wie sie in Pommern eine Familie gründen, wie sein Vater dann zum Wehrdienst eingezogen und an der Front mehrfach verletzt wird und wie seine Familie schließlich auseinanderbricht.

Das Besondere dieser Erinnerungsarbeit ist, dass er seine Erzählung immer wieder durch Per-spektivwechsel und Selbstreflexionen unterbricht:
– Perspektivwechsel, mit denen er versucht, in den unterschiedlichsten Situationen den Blick auf die jeweils andere Seite des Geschehens zu werfen: z.B. im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht in Hamburg oder der Judenverfolgung in Paris zu der Zeit, als sein Vater dort stationiert war, aber auch die Perspektive von amerikanischen Piloten, die bei dem Bom-benangriff auf Swinemünde beteiligt waren, bei dem seine Mutter schwer verletzt wurde.
– Selbstreflexionen, in denen er immer wieder seine eigene Sicht auf das damalige Geschehen reflektiert und auch versucht, sich mit seinen traumatischen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Verlust seiner Eltern am Ende des Krieges auseinanderzusetzen.

Zwischen den einzelnen Abschnitten seiner Lesung kommentiert und vertieft der Autor das gesprochene Wort mit Gong-Improvisationen: Dabei können die vielfältigen Klänge der Gongs die Zuhörer elementar, unmittelbar und sinnlich ansprechen, können Resonanz wecken in Bildern und Phantasien, in Gefühlen und Erinnerungen, können dazu anregen, die eigenen Schwingungen aufzuspüren.

Der Autor arbeitet als Gestalt- und Musiktherapeut, als Supervisor und Fortbildungsleiter und hat sich in den letzten Jahren verstärkt auf die Arbeit mit Menschen spezialisiert, die unter den Langzeitfolgen des 2. Weltkriegs leiden.