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Klavierabend


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Leo Wenzel

Leon Wenzel (*1997 in Kassel) erhielt seinen ersten Klavierunterricht 2006 bei Alexander Weht an der Musikschule Baunatal. Ab 20ll wurde er am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover von Prof. Roland Krüger unterrichtet. Im Mai 2014 schloss er das IFF-Studium mit der Note "sehr gut" ab und führte nach bestandener Aufnahmeprüfung sein Studium als Jungstudent von Prof. Roland Krüger an der gleichen Hochschule fort. Meisterkurse u.a. bei Bernd Goetzke, Pavel Gililov und Matti Raekallio sowie kammermusikalische Kurse, unter anderem mit dem Ensemble Modern, gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Der junge Pianist erhielt bei "Jugend musiziert" sowohl solistisch als auch in der Duo-Wertung bereits mehrere Preise auf Landes- und Bundesebene. Beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2014 erspielte er sich in der Kategorie "Klavier solo" einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl sowie den Hans-Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben für die "beispielhafte Interpretation eines Werkes eines lebenden Komponistenoo. Außerdem wurde ihm ein Stipendium für den Besuch eines Meisterkurses mit dem Ensemble Modern zugesprochen. 2012 gewann er den 1. Preis beim Bitburger Klavierwettbewerb, ein Jahr später wurde er beim "Münchner Klavierpodium der Jugend" mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Im April 2014 folgte ein 3. Preis sowie ein Sonderpreis für die beste Interpretation eines Stückes des 20./21. Jahrhunderts beim Kleinen Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau.

Leon Wenzel wird im Stipendiatenprogramm der Deutschen Stiftung Musikleben gefordert und ist seit Sommer 2016 auch Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Zahlreiche Konzerte führen Leon Wenzel regelmäßig ins In- und Ausland. So konzertierte er bereits u.a. in Hamburg, Hannover, Leipzig und München, sowie auf den Kanarischen Inseln, in Russland und in den Niederlanden im Rahmen von "The International Holland Music Sessions".


„Seelenklänge: Nacht und Träume“ - Liederabend


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Anne Christin Weisel

Anne Christin Weisel (Mezzosopran) und Georg Klemp (Klavier) präsentieren im Rahmen eines Liederabends ihr Programm „Seelenklänge: Nacht und Träume“.

Ausgewählte Seelenzustände von Nacht und Traum werden in diesem Zyklus als „Seelenklänge“ dargestellt: Feine Seelenschilderung wie vielgestaltige Stimmungen, Gefühle und Triebe, die Anbetung der Nacht und des Traumes bis zur Angst davor, werden in den Liedern bekannter Komponisten wie Robert Schumann, Franz Schubert, Max Reger, Alban Berg oder Anton Webern, aber auch heute fast vergessener wie Franz Schreker oder Georges Bachelet, erzählt.

Hierbei spannt sich der Bogen von Fauré´s „Apres un rêve“ über die bekannte „Frühlingsnacht“ von Robert Schumann bis hin zu Felix Mendelssohn-Bartholdys selten gehörten „Allnächtlich im Träume“. Ein abwechslungsreiches und sinnliches Erlebnis!

Anne Christin Weisel

Die Mezzosopranistin Anne Christin Weisel studierte Diplom-Gesangspädagogik an der Musikhochschule Frankfurt, Abteilung Wiesbadener Musikakademie, und anschließend an der Musikhochschule Köln, an welcher sie 2012 ihren Abschluss mit Auszeichnung abschloss. Anschließend absolvierte sie 2013 in Köln ihren Diplom-Studiengang Opern- und Konzertgesang erfolgreich.
Meisterkurse bei Jagna Sokorska-Kwika, Dominikus Burghardt, Janina Baechle, Susanne Kelling, Anja Harteros und Dietrich Fischer-Dieskau ergänzten ihre Ausbildung.
Im Jahr 2012 war sie Stipendiatin der „Villa Musica“ Rheinland-Pfalz.
Die Mezzosopranistin trat und tritt solistisch sowie in verschiedenen Formationen im Raum Gießen, Wiesbaden, Düsseldorf und Köln auf. So sang sie beispielsweise in der Beethoven Halle – Bonn, Marktkirche – Wiesbaden, Antoniterkirche – Köln sowie St. Peter – Düsseldorf, Marienstiftskirche – Lich.
Zudem widmet sie sich zusammen mit ihrem Duo-Partner Georg Klemp (Klavier) mit Begeisterung dem Liedgesang. Zusammen erarbeiten sie verschiedene Programme wie u.a. „Liebesgeschichten á la carte“ sowie „Seelenklänge: Nacht und Träume“.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit wirkte sie bei zahlreichen Projekten als freie Mitarbeiterin des WDR-Rundfunkchores (Köln) und des Kammerchores der Musikhochschule Köln und des Vokalensembles der Musikhochschule Düsseldorf mit.
Die vielseitige Mezzosopranistin unterrichtet seit 2013 neben ihrer Tätigkeit als Konzert- und Ensemblesängerin in ihrem Gesangsstudio in Lich-Eberstadt. Außerdem hatte sie an der Musikschule Lich und Bad Nauheim eine Lehrtätigkeit als Gesangslehrerin inne.
Sie leitet den gemischten Chor „Liederkranz Eberstadt e.V.“. Zudem bietet sie Stimmbildungsseminare für SängerInnen, ErzieherInnen, Chöre und Ensembles an. Sie war Stimmbildnerin u.a. beim KonzertChor Butzbach, Kirchenchor Watzenborn-Steinberg, Johanneskantorei Köln-Klettenberg sowie Modern Voices Watzenborn-Steinberg.

Georg Klemp

geb.1975 in Karlsruhe, erhielt seine pianistische Ausbildung bei Prof. P. Eicher an der Musikschule Mannheim und als Vorstudent an der Musikhochschule Karlsruhe. Nach 4 Semestern Studium der Musikwissenschaften und Geschichte an der J. W. v. Goethe Universität Frankfurt wechselte G. Klemp an Dr.Hoch’s Konservatorium in Frankfurt, wo er bei Wolfgang Hess im Seminar für Musikpädagogik Klavier studierte.
Er schloss das Studium 2002 mit dem Examen zum staatlich geprüften Klavierlehrer ab und absolvierte anschließend die Diplomprüfung für Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Frankfurt.
Es folgte ein Aufbaustudium am Konservatorium, das er 2005 mit der künstlerischen Reifeprüfung abschloss.
Anschließend absolvierte G. Klemp ein Studium in Korrepetition und Liedbegleitung bei Prof. B. Schaeffer an der Musikhochschule Mainz. Von 2006-2011nahm er dort einen Lehrauftrag für Korrepetition der Viola- und Saxophon-Klassen wahr.
Beim Wettbewerb Jugend musiziert erhielt G. Klemp zahlreiche Preise, u.a. beim Bundeswettbewerb 1995 einen 1.Preis für Liedbegleitung.
Zahlreiche Auftritte als Solist und Kammermusikpartner führten ihn u.a. nach Barcelona, Athen und anlässlich des Klavierfestivals „Pianists on the Fells“ in den Jahren 1996, 1997 und 2001 nach Finnland.
Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Thomas Stumpf, Lev Natochenny, Paul Pollei, sowie 2007 bei Gilead Mishory.
Beim internationalen Wettbewerb „Schubert und die Moderne“ 2009 in Graz erreichte G.Klemp zusammen mit dem Tenor Daniel Jenz die Finalrunde.
G. Klemp ist als Klavierpädagoge an den Musikschulen Friedberg und Bad Nauheim tätig.
Als Kammermusikpartner und Korrepetitor tritt er in zahlreichen Konzerten auf. Solistisch hat er sich die Beschäftigung mit dem Thema verfolgte Komponisten des Naziregimes zum Schwerpunkt gesetzt. Desweiteren hat er mehrere Programme mit Anne Christin Weisel (Mezzosopran) erarbeitet.


Tag des offenen Denkmals


Beginn:
Ort: Schloss Hungen

Christoph Schanze am Flügel The Rebels Menuet

Das Motto 2017: „RE-PRÄSENTIEREN“
Untertitel: „Macht und Pracht“

14:00 Uhr Schlossführung. Anschließend kann man bei Kaffee und Kuchen im Park den mittelalterlichen Klängen zweier Gaukler lauschen.

17:00 Uhr: Konzert „London 1764“. Frühklassische Klavierkonzerte in der kammermusikalischen Originalbesetzung mit Christoph Schanze und einem Streicher-Ensemble im Blauen Saal.

Ländliche Musik aus dem 18. Jahrhundert

Das Duo „The Rebel‘s Menuet“ trägt seltene Musikstücke aus der Barockzeit vor.

Die beiden Musiker spielen ein gemischtes Repertoire: Dieses besteht einerseits aus kleinen Menuetten und Polonoisen aus deutschen Notensammlungen des 18. Jh. (u. A. aus dem neu entdeckten „Dahlhoff“-Manuskript, aber auch von Bach) und andererseits barocken „Salon“- Versionen traditioneller schottischer und irischer Melodien aus der Zeit von ca. 1700 bis 1800.

Einige Stücke schlagen einen historischen Bogen zu Schloss Hungen: Solms-Hungen kam 1678 in den Besitz von Graf Heinrich Trajektin von Solms-Braunfels. Eben dieser Graf Heinrich war 1690 für einige Monate unter Wilhelm III Vizekönig von Irland. Zwei Melodien im Repertoire beziehen sich auf historische Ereignisse seines Feldzuges dort.

Das Duo besteht aus Johanna Wildhack (Violine und Viola) und aus Quest (Querflöte, Sackpfeifen), der als Dudelsackpfeifer bekannt ist, hier aber vorwiegend auf der Holz-Querflöte spielen wird. Abhängig von der Witterung werden aber auch einige Beiträge auf historischen Klein-Sackpfeifen zu hören sein.

“London 1764“ - Klavierkonzerte von W.A. Mozart, J.C. Bach und J.S. Schroeter

Das Konzert findet in kammermusikalischer Besetzung am 10.09.17 – Tag des offene Denkmals – in Schloss Hungen statt. 17:00 Uhr, Blauer Saal. Eintritt: 10€

Zwischen 1763 und 1766 unternahm Leopold Mozart mit seinen Wunderkindern Nannerl und dem bei der Abreise gerade einmal sieben Jahre alten Wolfgang Amadeus eine ausgedehnte Konzertreise durch ganz Europa. Für Wolfgang Amadeus Mozart war vor allem der Aufenthalt in London im Frühjahr 1764 und die dortige Begegnung mit dem „Londoner Bach“ prägend: mit Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn von Johann Sebastian Bach. Nach der Rückkehr nach Salzburg komponierte Wolfgang Amadeus Mozart seine ersten drei Klavierkonzerte, die auf Sonaten von Johann Christian Bach beruhen.

Das Konzertprogramm präsentiert diese frühen Mozart-Konzerte in der ursprünglich vorgesehenen Kammerbesetzung mit zwei Violinen und Cello und stellt ihnen mit zwei Konzerten von Johann Christian Bach und Johann Samuel Schroeter Werke aus dem Londoner Umfeld zur Seite, das für Wolfgang Amadeus Mozart so anregend war. Christoph Schanze übernimmt den Solopart am Flügel, begleitet wird er von Sophie Schuster und Ursula Schwab-Rittau (Violinen) sowie Andrea Fröhlich-Sum (Violoncello).


Sommertheater Traumstern


Beginn:
Ende:
Ort: Innenhof Schloss Hungen

Zwei Auftritte ab 20 Uhr mit dem Stück „die 39 Stufen“ von John Buchan, open air


„Die 8 Ohren“


Beginn:
Ort: Blauer Saal, Schloss Hungen

Weltmusik - 4 Musikerinnen mit dem Programm „Alors les filles“



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